Ansichtssache

Die Schlammschlacht um die OMV in Bildern

OMV-Chef Gerhard Roiss muss nach einer monatelangen Schlammschlacht seinen Platz an der Spitze der OMV räumen. Warum er das Unternehmen vorzeitig verlassen muss, wurde offiziell nie begründet - es hieß nur, der OMV-Vorstand sei zerstritten. Das bot Raum für Spekulationen. Es kam es zu einer unschönen Auseinandersetzung, die zum Teil auch öffentlich ausgetragen wurde. Wir bieten die wichtigsten Aussagen in einer Fotostrecke.

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"Er verschränkt nicht die Arme und lässt sich zur Exekution führen." (Wilhelm Rasinger, 2. März 2015)

apa

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"Ich habe die Firma immer sachlich geführt und das möchte ich so beibehalten. Ich würde nie das Verhältnis zu den Eigentümern in der Öffentlichkeit diskutieren. Das ist höchst unseriös." (Roiss, 24. Februar 2014)

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"Die Zusammenarbeit ist und war hervorragend." (Roiss, 16. September 2014, zum vorzeitigen Ausscheiden von E&P-Vorstand Jaap Huijskes)

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"Es gibt keine Machtkämpfe um die OMV." (Kemler, 18. September 2014)

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"Ich habe keinerlei Ambitionen auf die Funktion des OMV-Chefs. Ich fühle ich in meiner jetzigen Rolle äußerst wohl und bin damit zeitlich mehr als ausgelastet." (Kemler, 18. September 2014)

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"Was sich da abspielt, ist eine Tragödie." (IVA-Chef Wilhelm Rasinger zur Roiss-Demontage, 10. Oktober 2014)

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"Worüber ich mich ärgere, ist, dass diese Dinge über die Öffentlichkeit gespielt werden und dadurch nicht nur dem Unternehmen schaden, sondern auch den handelnden Personen schaden." (Finanzminister Hans Jörg Schelling, 10. Oktober 2014)

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"Diese ÖIAG mit dem Vorstand und dieser Aufsichtsratsstruktur braucht wirklich niemand." (Nationalbankpräsident Claus Raidl, 14. Oktober 2014)

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"Das Unternehmen ist im Teilbesitz der Republik Österreich und damit der Österreicherinnen und Österreicher und ich habe nicht gern, wenn durch solche Vorgangsweisen ein Wertverlust entsteht." (Schelling, 14.Oktober 2014)

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"So wie die ÖIAG derzeit aufgestellt ist, hat man sich nicht mit Ruhm bekleckert." (Verkehrsminister Alois Stöger, 15. Oktober 2015)

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"Wenn ich eine angeblich zerstrittene Führungsmannschaft habe und die gleiche Mannschaft macht dann weiter, dann verstehe ich die öffentliche Debatte nicht." (Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner, 15. Oktober 2014)

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"Wir haben versucht, Einigkeit im Vorstand herzustellen, aber das war nicht möglich." (Rudolf Kemler, 15. Oktober 2014)

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"Ich finde es schon sehr traurig, wie man da mit einem Menschen umgeht." (Brigitte Ederer, Ex-ÖIAG-Aufsichtsrätin, 15. Oktober 2014)

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"Wir müssen uns dann auch jetzt mit Vorwürfen auseinandersetzen, dass hier bis zu zehn Millionen an Geldern gezahlt werden für Vorstandsmitglieder, die man erst letztes Jahr wieder verlängert hat, was absolut unliebsam ist und absolut zu einer Korrektur führen muss." (Reinhold Mitterlehner, 15. Oktober 2014)

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"Vielleicht ist er Menschen oder Entscheidungen im Weg." (Brigitte Ederer, 15. Oktober 2014)

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"Er verschränkt nicht die Arme und lässt sich zur Exekution führen." (Wilhelm Rasinger, 2. März 2015)

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