Unternehmensansiedelung

Slowenen stärkste Neo-Kärntner

32 ausländische Unternehmen haben sich 2017 in Kärnten angesiedelt. Die jüngsten Investitionen sollen in den kommenden Jahren 200 Arbeitsplätze bringen.

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Vor allem slowenische Unternehmen haben sich in Kärnten angesiedelt, so auch im Lakeside Park in Klagenfurt.

"Die Betriebsansiedelung ist für Kärnten ein wichtiges Standbein in der Wirtschaftsentwicklung und das Ergebnis 2017 zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Es geht nicht nur darum, ausländische Unternehmen für Kärnten zu begeistern, sondern im gleichen Zug die Stärken Kärntens, vor allem im Forschungs- und Technologiebereich, sichtbar zu machen und nach außen zu tragen“, erklärt Babeg-Geschäftsführer Hans Schönegger. Aktuell bearbeitet Babeg rund 65 weitere Projekte.

Im Unterschied zu den vergangenen Jahren ist Slowenien stärkster Investor in Kärnten, gefolgt von Italien und Deutschland. Aus Italien kam beispielsweise Onda TLC in den Lakeside Science & Technology Park in Klagenfurt, das Unternehmen ist im Bereich Telekommunikation tätig und konzentriert sich auf drei Produktlinien: Mobiltelefone (spezielle Senioren- und Arbeitshandys), Tracker und Home Security. Der Hauptabsatzmarkt befindet sich zurzeit in Italien, wobei dieser auf Österreich sowie Europa ausgeweitet werden soll. Auch die slowenische AlpVent hat sich für den Lakeside Park entschieden und ist auf die Investition in vielversprechende Start-ups spezialisiert. Das Unternehmen bietet GründerInnen Investitionskapital und Managementberatung. Diese Dienste sind derzeit in den deutschsprachigen Ländern und Märkten Südosteuropas verfügbar.

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