Maschinenbau

Deutscher Maschinenbau halbiert Prognose für 2019

Handelskonflikte und die beginnende Konjunkturflaute dämpfen die Aussichten für den deutschen Maschinenbau. Der Branchenverband VDMA erwartet für heuer nurmehr ein Prozent Plus.

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Internationale Handelskonflikte und die Konjunkturabschwächung dämpfen in Deutschland die Aussichten für den Maschinenbau. Die exportorientierte deutsche Schlüsselindustrie halbierte ihre Wachstumsprognose für das laufende Jahr auf 1 Prozent, wie der Branchenverband VDMA zum Auftakt der Hannover Messe mitteilte.

Ursprünglich hatten die Maschinenbauer ein Wachstum der Produktion bereinigt um Preiserhöhungen von 2 Prozent erwartet (2018: 2,1 Prozent).

"Die Konjunkturdynamik ebbt ab, sowohl im Aus-, als auch im Inland. Und die politisch verursachten Risiken auf wichtigen Absatzmärkten zeigen Wirkung, ohne dass Lösungen in Sicht sind", erläuterte VDMA-Präsident Carl Martin Welcker. Mit einer Exportquote von fast 79 Prozent ist der Maschinenbau auf starke Ausfuhren angewiesen. Die Exporte legten im vergangenen Jahr um 4 Prozent auf knapp 178 Mrd. Euro zu, der Umsatz im Maschinenbau stieg um 1,3 Prozent auf den Rekordwert von 232,5 Mrd. Euro.

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Chancen sieht die Branche, die mit gut 1,3 Millionen Erwerbstätigen nach eigenen Angaben der größte industrielle Arbeitgeber in Deutschland ist, durch den zunehmenden Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Produktion. "Andere Länder wie China oder die USA mögen uns in der Grundlagenforschung zur Künstlichen Intelligenz voraus sein. Aber der Mehrwert entsteht erst durch die zielgerichtete Kombination von Algorithmen mit realer Physik", sagte Welcker. Darin liege die Stärke des Maschinenbaus. (dpa/apa/red)

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