Autoindustrie

Deutsche Post verkauft 500 elektrische "Streetscooter" nach Japan

Der Paketlogistiker positioniert sich erfolgreich als Hersteller von Elektroautos - und verkauft die Elektrotransporter jetzt sogar nach Japan. Dort will sie ein Logistiker einsetzen.

Die Deutsche Post verkauft ihren Elektrotransporter StreetScooter nun auch nach Asien. Der japanische Logistikdienstleister Yamato habe 500 StreetScooter bestellt, teilte die Post mit. Die Transporter sollen noch in diesem Jahr ausgeliefert und in Japan in Betrieb genommen werden.

Im Rahmen einer Entwicklungspartnerschaft seien die Fahrzeuge an die Erfordernisse von Yamato und japanische Standards angepasst worden - so werden sie etwa als Rechtslenker geliefert, weil in Japan Linksverkehr herrscht. Die Kooperation mit Yamato sei ein wichtiger Schritt, den japanischen Markt für elektrische Nutzfahrzeuge zu erschließen, hieß es weiter. Yamato sei die Nummer eins auf dem japanischen Paketmarkt und habe 2018 rund 1,8 Milliarden Sendungen befördert.

Die Post hatte sich 2014 alle Anteile an StreetScooter gesichert. Die Bonner bringen das Elektro-Fahrzeug im eigenen Fuhrpark zum Einsatz und verkaufen es auch an Kunden außerhalb des Konzerns.

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Produktion des "Streetscooter" noch für mindestens zwei Jahre >>

Für die Post kurven bereits mehr als 8.000 Elektro-Transporter durch die Republik. Post-Chef Frank Appel hatte in der Vergangenheit erklärt, der Konzern sei bei StreetScooter offen für Kooperationen mit anderen Autokonzernen, schließe aber auch einen Börsengang oder den Einstieg eines Finanzinvestors nicht aus. (reuters/apa/red)

Weiters dazu:
Bericht: Zu viel giftiges Cadmium im Ladegerät des "Streetscooter" >>

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