Elektroautos

Deutsche Post plant zweite Fabrik für Elektroautos - mit Ford

Die Deutsche Post produziert elektrisch betriebene Transporter unter der Marke "Streetscooter". Ford ist als Industriepartner eingestiegen. Jetzt will der Logistiker die Herstellung ausbauen.

Die Deutsche Post kann sich eine weitergehende Zusammenarbeit mit Ford beim Bau von Elektroautos vorstellen.

Die Kooperation mit dem US-Autoriesen beim Bau des Elektrotransporters StreetScooter Work XL sei sehr gut verlaufen, sagte Post-Vorstand Jürgen Gerdes in Köln. Beide Seiten seien "begeistert". Deshalb sei es sinnvoll, gemeinsam mit Ford "über weitere Aktivitäten nachzudenken".

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"Wir stehen am Anfang einer gigantischen Entwicklung", meinte Gerdes mit Blick auf die E-Transporter. Im kommenden Monat werde er voraussichtlich den Standort für eine neue, zweite StreetScooter-Fabrik in Nordrhein-Westfalen (NRW) bekanntgeben.

Firmengründer will mit eigener Neuentwicklung in den Massenmarkt

Günther Schuh,  Professor für Produktionssystematik an der RWTH Aachen und Gründer der Firma Streetscooter, hat das Unternehmen inzwischen verlassen und einen neuen Hersteller namens Ego Mobile gegründet. Mit einem neuen Fahrzeug, für das Käufer in Deutschland dank Kaufprämie weniger als 12.000 Euro auf den Tisch legen müssten, will Schuh in wenigen Monaten auf den Massenmarkt. Die Serienproduktion ist bereits in Vorbereitung. Mehr dazu hier: Aachener Professor zeigt Tesla und den Autoriesen, wie es geht >>

(reuters/apa/red)
 

 

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