Energiewende

Deutsche Ökostrom-Umlage sinkt auf sechs Cent

Die Ökostrom-Umlage in Deutschland sinkt im nächsten Jahr auf 6,405 Cent pro Kilowattstunde. Trotzdem könnten die Strompreise für Privathaushalte steigen.

Die Umlage zur Förderung von Ökostrom in Deutschland sinkt. Die Abgabe zur Förderung der erneuerbaren Energien (EEG-Umlage) beträgt im kommenden Jahr 6,405 Cent pro Kilowattstunde und ist damit um 5,7 Prozent niedriger als im Vorjahr. Das teilten die Betreiber der großen Stromnetze mit.

Die EEG-Umlage ist ein wichtiger Bestandteil des Strompreises, sie macht ungefähr ein Viertel aus. Dazu kommen neben den Netzentgelten aber auch noch Steuern, weitere Abgaben und Umlagen sowie die Produktionskosten.

Verbraucher dürfen trotzdem mehr zahlen - wieder einmal

Trotz der Entlastung bei der Ökostrom-Umlage könnten die Strompreise für Privathaushalte im kommenden Jahr insgesamt nach Darstellung von Branchenexperten aber leicht steigen. Grund sind vor allem erwartete höhere Netzentgelte und Beschaffungskosten.

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Zugleich gaben die großen Stromnetzbetreiber die sogenannte Offshore-Netzumlage für 2019 bekannt. Sie beträgt 0,416 Cent pro Kilowattstunde. Die Kosten für den Anschluss von Windkraftanlagen vor den Küsten an das Hauptstromnetz werden über diese Netzumlage von den Verbrauchern getragen. (dpa/apa/red)

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