Logistik

DB Schenker will 14,8 Millionen in Österreich investieren

DB Schenker hat in Österreich und Südosteuropa im Coronajahr 2020 den Umsatz auf dem Vorjahresniveau gehalten. Heuer will Schenker 14,8 Mio. Euro in Neu- und Ausbauten seiner Geschäftsstellen in Österreich investieren.

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Der deutsche Spediteur DB Schenker konnte im letzten Jahr den Umsatz mit 1,29 Mrd. Euro den Umsatz auf Vorjahresniveau halten. Das Sendungsvolumen im Landverkehr blieb mit 11,4 Millionen Sendungen in Österreich und Südosteuropa konstant, bei der Luftfracht gab es vor allem wegen der weltweiten Flugverbote im ersten Halbjahr 2020 einen Rückgang von 63.193 Tonnen auf 56.067 Tonnen.

Der größte Teil des Sendungsvolumens im Landverkehr entfiel mit 7,9 Millionen Sendungen auf Österreich, gefolgt von Tschechien mit 1,4 Millionen und der Slowakei mit rund 527.000 Sendungen. In der Seefracht kam DB Schenker in Österreich und Südosteuropa auf ein Transportvolumen von 195.251 TEU (Standardcontainer). Im Bereich Kontraktlogistik wurde im gesamten Cluster Südosteuropa mit 164,25 Mio. Euro ein etwas höherer Umsatz im Vergleich zu 2019 (158 Mio. Euro) erzielt.

Investitionen in Österreich

Heuer will Schenker 14,8 Mio. Euro in Neu- und Ausbauten seiner Geschäftsstellen in Österreich investieren. Vor kurzem erfolgte der Spatenstich für den Vollausbau der Geschäftsstelle in Klagenfurt mit einem Investitionsvolumen von 5,2 Mio. Euro. Der Ausbau der Niederlassungen in Linz auf über 31.500 Quadratmeter um 7,2 Mio. Euro und Röthis (Vorarlberg) um 2,4 Mio. Euro soll bald beginnen.

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In Ebensee im Salzkammergut erfolgte im vergangenen Jahr der Startschuss für einen neuen Standort mit über 14.000 Quadratmetern. Der neue Terminal hat erst kürzlich den Betrieb aufgenommen. Außerdem ist ein neuer Logistikterminal in Tirol geplant.

Die Schenker & Co AG in Wien fungiert als Zentrale für Südosteuropa. In den 14 Ländern des Clusters sind derzeit rund 7.516 Leute an 80 Standorten beschäftigt. (apa)

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