Sanktionen

Daimler stoppt alle Pläne im Iran

Daimler hat seine Expansionspläne im Iran bis auf Weiteres auf Eis gelegt. Eigentlich wollte der Hersteller in dem Land Lastwagen bauen und Fahrzeuge seiner Marke Fuso verkaufen.

Angesichts neuer US-Sanktionen gegen den Iran hat Daimler seine Expansionspläne in dem Land auf Eis gelegt. Die "ohnehin eingeschränkten Aktivitäten" seien "bis auf weiteres eingestellt" worden, teilte der Stuttgarter Konzern mit. Zuvor hatte die "Stuttgarter Zeitung" darüber berichtet.

Daimler hatte Anfang 2016 angekündigt, mit Partnerunternehmen im Iran Lkw bauen und Fahrzeuge seiner Marke Fuso verkaufen zu wollen. "Die Produktion und den Vertrieb von Mercedes-Benz-Lkw haben wir nicht wieder aufgenommen", hieß es in der Mitteilung.

Auch der Vertrieb von Pkw der Marke Mercedes-Benz wurde demnach nicht wieder hochgefahren, eine lokale Fertigung gab und gibt es nicht. "Die iranische Wirtschaft und damit die Automobilmärkte haben sich deutlich schwächer entwickelt als erwartet", teilte Daimler weiter mit. "Wir beobachten die politischen Entwicklungen insbesondere in Bezug auf die Zukunft des Nuklearabkommens weiterhin genau." (reuters/apa/red)

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