Stahlindustrie

Coronakrise setzt der deutschen Stahlindustrie deutlich zu

Die Branche um Konzernriesen wie Thyssenkrupp, Salzgitter und Arcelormittal hat im ersten Halbjahr um 16 Prozent weniger Stahl erzeugt als vor einem Jahr. Im zweiten Quartal bliebt die Stahlproduktion um 26 Prozent hinter dem Vorjahr zurück.

Die Coronakrise macht der deutschen Stahlindustrie weiterhin schwer zu schaffen. Auch im Juni lag die Rohstahlerzeugung mit 2,6 Millionen Tonnen um 27 Prozent unter dem Vorjahresniveau, wie die Wirtschaftsvereinigung Stahl mitteilte. Damit setzte sich die schlechte Entwicklung in den Monaten April und Mai unverändert fort.

Insgesamt blieb die Stahlproduktion im zweiten Quartal um 26 Prozent hinter dem Vorjahr zurück. Im ersten Halbjahr lag die Stahlerzeugung alles in allem um rund 16 Prozent unter dem Vorjahresniveau. (dpa/apa/red)

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