Autozulieferer

Continental darf gemeinsame Firma mit Osram ganz übernehmen

Autozulieferer Continental bekommt von der EU grünes Licht für die Übernahme einer Sparte eines Gemeinschaftsunternehmens mit Osram. Diese Sparte ist auf Lichtsteuergeräte spezialisiert. Die Gemeinschaftsfirma lösen Conti und Osram auf.

Die Europäische Kommission hat zugestimmt, dass der deutsche Autozulieferer Continental die Lichtsteuergeräte-Sparte seiner bisher gemeinsam mit dem Leuchtenunternehmen Osram betriebenen Firma Osram Continental kaufen darf. Die geplante Übernahme werfe keine wettbewerbsrechtlichen Bedenken auf, teilte die Brüsseler Behörde mit.

Die beiden Unternehmen hatten eine Auflösung des Joint-Venture mit Hauptsitz in München bereits im September angekündigt. Die eingebrachten Bereiche mit 1.500 Mitarbeitern an 14 Standorten sollen in die Unternehmen zurückkehren, hieß es damals.

Conti und Osram lösen gemeinsame Firma auf

Continental und die von der steirischen ams AG übernommene Osram sind bisher je zur Hälfte an der Gemeinschaftsfirma beteiligt. Die geplante Auflösung hatten sie mit einer schwierigen Marktsituation begründet, die durch die schwache weltweite Autoproduktion und Corona-Krise entstanden sei.

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Das 2018 gegründete Joint-Venture war unter anderem auf LED-Scheinwerfer spezialisiert. Die nun zur Übernahme freigegebene Sparte stellt Geräte zur Steuerung und Kontrolle der Scheinwerfer her. (dpa/apa/red)