Personalie

Christian Woschitz wird President CEE bei ZTE

Christian Woschitz, bisher CEO von ZTE Austria, wurde kürzlich zum „President for Central Eastern Europe“ des chinesischen Telekommunikationsdienstleisters ernannt.

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Der Kärntner Christian Woschitz ist nun für 19 europäische Märkte verantwortlich und der erste Manager, der nicht aus China stammt und auf diesem Level bei ZTE tätig ist. Mit dem Aufstieg verbunden ist die Geschäftsverantwortung für die Bereiche Telekommunikationsnetz und Endgeräte. In seiner neuen Funktion wird es eine zentrale Aufgabe sein, die technologischen Innovationen des Mutterkonzerns an den europäischen Markt anzupassen.

Seit 2009 ist der Telekommunikations- und Netzwerkausrüster ZTE mit einem eigenen Standort in Österreich vertreten. Wien fungiert dabei als Drehscheibe für mehr als 20 Mobilfunkbetreiber in der Region rund um Netzwerkinfrastruktur und Endgeräte wie Smartphones und Router. 

Mit der Ernennung von Woschitz zum „President for Central Eastern Europe“ gewinnt der Standort weiter an internationaler Bedeutung. Denn statt den bisherigen fünf Märkten (Österreich, Kroatien, Nordmazedonien, Slowenien und Bulgarien) ist Woschitz nun gleich für 19 europäische Märkte verantwortlich. Darunter fallen unter anderem nun Griechenland, Rumänien, Albanien, Ungarn, Serbien, Tschechien, Slowakei, Montenegro sowie Liechtenstein in seinen Verantwortungsbereich. „Auch wenn der österreichische Markt global gesehen nicht der größte ist, ist er für uns dennoch ein wichtiger und qualitativ sehr hochwertiger. Durch meine neue Position wird der Standort in Österreich als Zentrale für Südost-Europa innerhalb des Unternehmens noch einmal gestärkt“, so Woschitz. 

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Christian Woschitz startet seine Karriere bei der Telekom Austria und Telering. Nach seinem Master am Technikum Wien sammelte Woschitz bei internationalen Unternehmen wie Siemens und später Nokia Siemens Network Management-Erfahrung.

2010 erfolgte der Einstieg bei ZTE. Nach einem Jahr wurde er mit der Leitung des operativen Geschäfts für den österreichischen Markt betraut. Von 2016 bis 2018 verantwortete er in Italien das größte Infrastrukturprojekt, das ZTE bis dahin in Europa durchgeführt hat. Nach seiner Rückkehr nach Österreich 2018 wurde er CEO der ZTE Austria GmbH.