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Brenner: Italienischen Spediteuren gefallen Tiroler Forderungen nicht

Italiens Frächterverband Conftrasporto wehrt sich gegen Tirols Forderung nach einer sogenannten "Lkw-Dosierung". Dies sei eine Einschränkung des freien Verkehrs. Die massiven negativen Auswirkungen vor Ort sind für die Italiener offenbar kein Thema.

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Italiens Frächterverband Conftrasporto wehrt sich gegen Tirols Forderung nach einer sogenannten "Lkw-Dosierung". "Österreich versucht es wieder einmal, den Lkw-Verkehr am Brenner zu reduzieren, doch diese Forderung ist unannehmbar, denn sie stellt eine Beschränkung des freien Güterverkehrs in Europa dar", so Conftrasporto-Präsident, Paolo Ugge.

Ugge warnte vor den negativen Auswirkungen einer Einschränkung des Lkw-Verkehrs für die italienische Wirtschaft. Er drängte den italienischen Verkehrsminister, Graziano Delrio, sich entschlossen gegen Tirols Forderung zu wehren, da sie den europäischen Prinzipien klar widerspreche. (apa/red)