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Breitspur Planungsgesellschaft mit neuem Chef

Alexander Schierhuber wird Geschäftsführer der Breitspur Planungsgesellschaft. Der 30-jährige Salzburger war zuvor beim russischen Autobauer GAZ beschäftigt.

Alexander Schierhuber Verkehr Breitspurbahn Personalia BPG

Die Generalversammlung der Breitspur Planungsgesellschaft (BPG) hat Alexander Schierhuber zum neuen Geschäftsführer gewählt. Damit wird Schierhuber Teil der vierköpfigen Geschäftsführung des Joint Venture BPG und vertritt die ÖBB in diesem Gremium.

Diese Personalie ist seit Mai bekannt:
Burschenschaftler Schierhuber wird Chef der Breitspur Planungsgesellschaft >>

"Österreich hat mit der Verbindung der Breitspurbahn in die Twin City-Region Wien-Bratislava die Chance von den Warenströmen in den Osten und aus dem Osten zu profitieren. Es liegt in unserer Verantwortung diese Entwicklung so gut als möglich zu nutzen", sagte Schierhuber nach seiner Wahl.

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Der 30-jährige Salzburger studierte Wirtschaftsmanagement in Wien und war zuletzt als Sales Manager bei GAZ International, der Exporttochter des russischen Nutzfahrzeughersteller GAZ Group, beschäftigt. Dort war er für die Erschließung neuer Märkte an der westafrikanischen Küste verantwortlich. Im Rahmen dieser Tätigkeit verhandelte Schierhuber unter anderem mit verschiedenen Regierungen und regionalen Behörden. Zuvor war er als Projektmanager für die Muttergesellschaft GAZ Group bzw. Russian Machines tätig.

Zur BPG

Im Joint Venture Breitspur Planungsgesellschaft mbH wurden 2009 die Bestrebungen Österreichs, der Slowakei, der Ukraine und Russlands, das multinationale Eisenbahnprojekt der Verbindung Breitspur von Košice bis in die Twin-City-Region Wien-Bratislava umzusetzen, gebündelt. Die gemeinsame Vision der vier Partner, der Staatsbahngesellschaften ÖBB, ŽSR, UZ und RZD, ist die Schaffung eines durchgehenden, integrierten und leistungsfähigen Güterbahnkorridors von China, Russland und Fernost nach Mitteleuropa. Durch den Ausbau der bestehenden Breitspurstrecken ab 2033 bis in das Zentrum Europas, entsteht für Europa und die europäische Wirtschaft ein wichtiges Tor für den Güterverkehr von und nach Fernost. (red)

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