Zulieferindustrie

BMW Steyr beantragt Kurzarbeit

Die Geschäftsführung des großen Werks von BMW in Oberösterreich stellt einen Antrag auf Kurzarbeit über drei Monate für alle Mitarbeiter in der Produktion. Die Maßnahme gilt nicht für Angestellte, auch die Produktion von Gehäusen für Elektroautos ist ausgenommen.

Das BMW-Werk in Steyr in Oberösterreich hat beim AMS einen Kurzarbeitsantrag über drei Monate für alle Mitarbeiter im Produktionsumfeld, auch für Zeitarbeitskräfte, eingebracht. Dazu hätten sich Betriebsrat und Unternehmen geeinigt, teilte dieses mit. Derzeit ist die Produktion bis 6. April - mit einigen Ausnahmen - heruntergefahren.

Die Nettoersatzrate werde auf 90 Prozent aufgestockt, notwendige Arbeitseinsätze seien nach Abstimmung zulässig. Erhebungen dazu seien noch am Laufen. Somit könne die genaue Zahl der betroffenen Mitarbeiter derzeit nicht genannt werden.

Ausgenommen von der Kurzarbeit sind die Fertigung von Gehäusen für Elektromobilität und Angestellte. Bei den Angestellten wird bereichsweise und auf Basis der bestehenden Flexibilitätsinstrumente gesteuert. Besonders wichtig sei es Unternehmen und Betriebsrat, die Arbeitsarbeitsplätze, auch jene der Zeitarbeitskräfte, zu sichern, hieß es. (apa/red)

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