Pharmaindustrie

Biotechfirma Ganymed ist nach Japan verkauft

Der japanische Pharmakonzern Astellas zahlt 422 Mio. Euro für den deutschen Biotechhersteller Ganymed. Abhängig vom Markterfolg eines Krebsmittels der Deutschen könnte der Kaufpreis noch deutlich steigen.

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Das Mainzer Biopharma-Unternehmen Ganymed wird nach Japan verkauft. Der dortige Arzneimittelkonzern Astellas zahlt zunächst 422 Mio. Euro für die Ganymed Pharmaceuticals AG, wie beide Unternehmen mitteilten.

Je nachdem, wie erfolgreich sich das aussichtsreichste Krebsmittel von Ganymed in der Praxis erweist, haben die Eigentümer des 2001 gegründeten Unternehmens mit 85 Mitarbeitern die Aussicht auf weitere bis zu 860 Mio. Euro.

Zu ihnen gehören zuvorderst die Zwillingsbrüder Thomas und Andreas Strüngmann, die als Gründer des Medikamentenherstellers Hexal bekanntgeworden waren. Der von Ganymed entwickelte Antikörper IMAB362 ist bereits zur Behandlung von Magen- und Speiseröhren-Krebs getestet worden. (Reuters/apa/red)

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