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Betonturmfabrik für Windkraftanlagen in Zurndorf offiziell eröffnet

Bis zu 200 Windradtürme pro Jahr sollen im neuen Werk entstehen. Aktuell sind 120 Mitarbeiter beschäftigt, 200 sollen es werden. Das Werk will zunächst nur österreichischen Markt beliefern.

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© INDUSTRIEMAGAZIN Verlag GmbH Der damalige Bürgermeister Rudi Suchy hatte 1993 die Idee, Windräder aufzustellen. Die Gemeinde ließ Windmessungen machen, die ein hohes Potenzial ergaben. Doch viele spotteten über die Idee, wiesen die Annahmen als unrealistisch zurück und waren knausrig bei der notwendigen Finanzierung ...
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Vier Jahre und mehrere Meinungswechsel später war es schließlich doch die Bewag, die die ersten sechs Windräder in Zurndorf realisierte - und dann von der unerwartet hohen Stromausbeute überrascht war. Apropos Treue: Es waren damals schon Enercon-Anlagen.
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Der damalige Bürgermeister Rudi Suchy hatte 1993 die Idee, Windräder aufzustellen. Die Gemeinde ließ Windmessungen machen, die ein hohes Potenzial ergaben. Doch viele spotteten über die Idee, wiesen die Annahmen als unrealistisch zurück und waren knausrig bei der notwendigen Finanzierung ...
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Auch die Nähe zu den Windenergie-Wachstumsmärkten in Südosteuropa spielt eine Rolle für die Betriebsansiedlung. „Weil wir im Burgenland einen guten Markt haben, und weil wir möchten, dass die positiven Effekte der Windenergie in der Region bleiben", sagt Enercon-Geschäftsführer Hans-Dieter Kettwig. „Es ist nicht unser Anliegen, möglichst günstige Mitarbeiter zu haben und damit mehr Marge zu machen."
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Bis zum Ende des Sommers wird Landeshauptmann Hans Niessl das Ziel, das er für das Burgenland gesetzt hat, erreichen: die Stromautarkie. Eine - übers Jahr gerechnete - hundertprozentige Versorgung mit Strom aus erneuerbaren Energieträgern.
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... Energieversorger Bewag und das Land lehnten es ab, höhere Stromtarife für Windstrom zu zahlen. So blieb das Projekt liegen ...
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Allein heuer werden zu den 270 Windrädern im Burgenland noch weitere 89 Anlagen hinzukommen. Der größte Windpark Europas entsteht gerade in Andau an der ungarischen Grenze. Und das Burgenland ist treu: Fast alle Windräder im Burgenland sind Enercon-Anlagen.
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Der deutsche Windkraftanlangen-Hersteller zählt zu den größten der Welt. Derzeit werden in der 17.000 m2 großen Fabrik in Zurndorf wöchentlich 45 Betonturmsegmente für Windräder des Typs E-101/3 MW gefertigt.
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Summa summarum nimmt die Windenergie eine wichtige Stellung ein, indem durch sie Wachstumsimpulse und neue Arbeitsplätze entstehen. Das Betonturmwerk in Zurndorf ist ein herausragendes Beispiel dafür.
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Dass das Enercon-Werk ausgerechnet in Zurndorf gebaut wurde, könnte fast als Akt himmlischer Gerechtigkeit gedeutet werden. Denn in Zurndorf begann die burgenländische Energiewende.
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2012 wurde die Halle in Zurndorf errichtet, nun wird die Produktion hochgefahren. Ab April herrscht hier Vollbetrieb: Dann werden täglich bis zu 24 Halbkreise aus Beton gegossen, jeder rund vier Meter hoch und 34 Tonnen schwer - ein Turm pro Tag.
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Enercon habe sich aufgrund des hohen Bedarfs an Betonsegmenten in der Region zum Bau der Fabrik entschlossen. Es handelt sich um die größte Enercon-Produktionsstätte außerhalb Deutschlands. Im Bild der scheibchenweise Aufbau eines Betonturms.
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"Hinzu kommen die langjährige Partnerschaft mit dem burgenländischen Energieversorger Energie Burgenland und die gute Zusammenarbeit mit dem österreichischen Bundesland", erklärt Gesamtproduktionsleiter Klaus Peters. Im Bild: Landeshauptmann Hans Niessl (l.) und Energie-Burgenland-Vorstandssprecher Michael Gerbavsits
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Die Produktion soll schrittweise auf 24 Turmsegmente pro Tag hochgefahren werden. Mit diesen Turmteilen wird in den nächsten Jahren ausschließlich der österreichische Markt beliefert. Später soll das Werk auch für den osteuropäischen sowie für den süddeutschen Markt produzieren.
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In der Produktionsstätte in Zurndorf (Bezirk Neusiedl am See) sollen pro Jahr bis zu 200 Windradtürme von insgesamt 200 Mitarbeitern angefertigt werden. Aktuell arbeiten in dem seit Jahresbeginn betriebenen Werk 120 Personen.
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Das Werk zur Erzeugung von Betontürmen für Windkraftanlagen der WKF Austria GmbH, einer Tochter der deutschen Windradherstellers Enercon, ist offiziell eröffnet.