Ergebnisse

Beschlägehersteller Blum auf Wachstumskurs

Die Blum-Gruppe konnte im vergangenen Wirtschaftsjahr ein neuerliches Umsatzplus von acht Prozent gegenüber dem Vorjahr einfahren - die Hälfte des Umsatzes von 1,6 Millionen Euro hat das Familienunternehmen in der EU erwirtschaftet.

Julius Blum Maschinenbau Wirtschaft Ergebnisse Gerhard Blum

In Westeuropa entwickelten sich die meisten Märkte im abgelaufenen Wirtschaftsjahr für Blum positiv, wie das Unternehmen mitteilt. Auch in Osteuropa sei man mit dem Geschäftsverlauf in den EU-Mitgliedsstaaten zufrieden. Hingegen musste das Unternehmen in Russland und der Ukraine deutliche Umsatzverluste hinnehmen. In Nordamerika hielt die gute Konjunktur an, während in Südamerika die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen eher durchwachsen waren. Im asiatisch-pazifischen Raum entwickelten sich die meisten Märkte weiterhin positiv, so Blum. 

"Die große Flexibilität unserer Mitarbeiter und die Zusammenarbeit aller Abteilungen sind – neben unseren Produktinnovationen – wichtige Bausteine unseres Unternehmenserfolges", erklärt Geschäftsführer Gerhard E. Blum. Weltweit arbeiteten im vergangenen Wirtschaftsjahr im Durchschnitt 6.515 Personen bei Blum, das sind 328 mehr als im Vorjahr. 
 
Investitionen

171,5 Millionen Euro hat die Blum-Gruppe im letzten Geschäftsjahr investiert - so etwa in ein neues Hochregallager in Höchst oder in eine Erweiterung in Bregenz. In Dornbirn hat die Gruppe ein 40.000 Quadratmeter großes Grundstück gekauft, ab Herbst soll hier mit dem Bau eines neuen Stanzwerkes begonnen werden. International hat Blum in Polen zusätzliche Produktions- und Lagerflächen fertiggestellt, in Russland und Brasilien Lagerbereiche erweitert, und in China hat Blum mit dem Bau eines Zentrallagers begonnen. 

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