Windkraftindustrie

Bei Nordex muss jeder zehnte Mitarbeiter gehen

In der einst boomenden Windkraftindustrie herrscht Flaute - Förderungen und Investitionen fliessen nicht mehr so wie früher. Nach Siemens bereitet jetzt auch Nordex schmerzhafte Einschnitte vor.

Der unter dem Preisdruck stöhnende deutsche Windturbinenbauer Nordex macht mit den angedrohten Stellenstreichungen ernst. 400 bis 500 der 5.200 Stellen sollen bis Ende 2017 wegfallen, wurde mitgeteilt.

Ziel sei es, nächstes Jahr samt Kostensenkungen bei Material so rund 45 Mio. Euro einzusparen. Der Restrukturierungsaufwand werde sich im unteren zweistelligen Millionen-Bereich bewegen.

"In den europäischen Kernmärkten zeichnen sich aktuell eine stagnierende bis rückläufige Entwicklungen ab, die uns vor Herausforderungen stellt", erklärte Konzernchef Jose Luis Blanco.

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Bereits Anfang August hatte der Manager nach einem Gewinneinbruch im ersten Halbjahr wegen des Preisdrucks Einsparungen angekündigt. (reuters/apa/red)

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