Luftfahrt

Bei der Lufthansa soll die "Matrix-Struktur" bleiben

Die AUA-Mutter Lufthansa plant nach den Worten von Finanzvorstand Ulrik Svensson keine Änderung ihrer Konzernstruktur. Das Grundgerüst der Matrix-Struktur soll erhalten bleiben.

Die AUA-Mutter Lufthansa plant nach den Worten von Finanzvorstand Ulrik Svensson keine Änderung ihrer Konzernstruktur. Die Lufthansa sei mit der vor einigen Jahren eingeführten Organisation nach einer Matrix, die eine zentrale allgemeine Konzernsteuerung mit einer dezentralen Führung der Airline-Marken verbindet, sehr zufrieden, erklärte Svensson.

"Es gibt keine Ideen oder Pläne, das zu ändern." Er schränkte jedoch ein, dass diese Struktur auch mit der einer Holding, die den Marken noch mehr Freiheit lässt, verbunden werden kann. Dies sei eine rein rechtliche Frage. Das Grundgerüst einer Matrix-Struktur solle aber bestehen bleiben.

Das deutsche "Handelsblatt" hatte berichtet, in Vorstand und Aufsichtsrat werde über eine Änderung der Konzernstruktur hin zu einer Holding diskutiert. So sollten die einzelnen Airline-Marken eigenständiger arbeiten und mehr verdienen können. In Unternehmenskreisen hieß es dazu, es gebe solche Gedankenspiele, es sei aber noch nichts spruchreif. (reuters/apa/red)

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