Baustoffindustrie

Baumit übernimmt Hersteller mit zwei Standorten in Rumänien

Der niederösterreichische Baustoffkonzern Baumit übernimmt eine italienisch-rumänische Gesellschaft mit zwei Werken in Rumänien. Das Familienunternehmen Baumit, das zur Schmid Industrieholding gehört, beschäftigt insgesamt 3.300 Menschen. Mit dem Zukauf wächst die Mannschaft in Rumänien auf rund 200 Mitarbeiter an.

Das niederösterreichische Baustoffunternehmen Baumit hat die italienisch-rumänische Aktiengesellschaft Ital-Kol S.A. zur Gänze übernommen. Das Unternehmen habe in der Nähe von Timisoara ein Trockenmörtelwerk und ein Kalksteinvorkommen, teilte Baumit mit. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

"Durch diese Akquisition erhöhen wir nicht nur die Produktionskapazität, sondern garantieren mit dem neuen Trockenmörtelwerk in Sag aus logistischer Sicht eine optimale Nahversorgung für Westrumänien", sagte der Geschäftsführer der Baumit Beteiligungen GmbH, Robert Schmid.

Künftig vier Werke in Rumänien

Baumit betreibt in Rumänien bereits ein Werk in der Nähe von Bukarest und eines in Alba (Siebenbürgen). Mit derzeit mehr als 200 Mitarbeitern in Rumänien wurde 2018 die Umsatzschwelle von 50 Mio. Euro überschritten. Durch den jüngsten Zukauf steige die Produktionskapazität in Rumänien um mindestens 20 Prozent, hieß es auf APA-Anfrage.

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Baumit gehört zur Schmid Industrieholding

Insgesamt beschäftigt die in österreichischem Familienbesitz befindliche Baumit-Gruppe 3.300 Leute und erzielte im Vorjahr 1,19 Mrd. Euro Umsatz. Baumit gehört wie die Austrotherm- und Murexin-Gruppe zur Schmid Industrieholding, die per 31. Dezember 2018 mit 6.200 Mitarbeitern einen Umsatz von 1,8 Mrd. Euro erwirtschaftete. (apa/red)

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