Baumaschinenhersteller

Baumaschinen von Wacker Neuson weiter sehr begehrt

Der Münchner Baumaschinenhersteller legt bei seinem Milliardenumsatz deutlich zu und schafft einen um ein Fünftel höheren Betriebsgewinn - trotzdem soll den zwei Werksschließungen in Übersee eine dritte folgen.

Baumaschinen Wacker Neuson Ergebnisse Deutschland

Der weltweite Bauboom beschert dem deutschen Baumaschinenhersteller Wacker Neuson florierende Geschäfte. Der Umsatz kletterte im vergangenen Jahr um elf Prozent auf 1,7 Mrd. Euro, wie das Unternehmen mitteilte. Weil der Konzern zugleich seine Kosten senkte, schoss der Betriebsgewinn (Ebit) sogar um 22 Prozent auf 160 Mio. Euro in die Höhe.

So schloss Wacker Neuson in den USA und auf den Philippinen wie angekündigt zwei seiner ursprünglich zehn Werke, ein weiteres in Brasilien soll folgen. Die Fortsetzung des Sparkurses werde die Profitabilität nachhaltig steigern, kündigte Finanzvorstand Wilfried Trepels an.

"Wir konnten die hohe Nachfrage nicht immer erfüllen"

Gebremst wurde das Wachstum von Engpässen bei Zulieferern. "Die hohe Nachfrage nach unseren Geräten und Maschinen konnten wir deshalb nicht immer voll erfüllen", erklärte Vorstandschef Martin Lehner. Auch höhere Materialeinkaufspreise hätten die Ergebnisentwicklung behindert.

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Im laufenden Jahr werde Wacker Neuson sein profitables Wachstum fortsetzen. Angesichts voller Auftragsbücher solle der Umsatz um vier bis acht Prozent auf bis zu 1,85 Mrd. Euro klettern. Die operative Umsatzrendite (Ebit-Marge), die im vergangenen Jahr auf 9,4 Prozent stieg, solle auf 9,5 bis 10,2 zulegen. (reuters/apa/red)

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