Elektroautos

Batterien: BASF und russische Norilsk Nickel kooperieren

Der deutsche Chemieriese BASF und der russische Nickel- und Palladiumförderer Norilsk Nickel haben eine Kooperation bei Batteriematerialien für Elektrofahrzeuge vereinbart.

Der deutsche Chemieriese BASF und der russische Nickel- und Palladiumförderer Norilsk Nickel haben eine Kooperation bei Batteriematerialien für Elektrofahrzeuge vereinbart. Eine erste Produktionsanlage für Batteriematerialien für den europäischen Markt soll im finnischen Harjavalta gebaut werden, wie die beiden Unternehmen mitteilten.

Sie werde sich in direkter Nachbarschaft zur Raffinerie von Nickel und Kobalt von Norilsk Nickel (Nornickel) befinden. Die Anlage ist Teil eines mehrstufigen Investitionsplans über 400 Millionen Euro, den BASF schon 2017 angekündigt hatte. Beide Firmen arbeiten schon seit Jahren zusammen.

Ende 2020 soll die Produktion beginnen, etwa 300.000 Elektrofahrzeugen pro Jahr sollen damit mit Batteriematerialien des Ludwigshafener Chemiekonzerns ausgestattet werden können. Nornickel wird dafür die Rohstoffe Nickel und Kobalt liefern.

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BASF prüft weitere Standorte in Europa für den Bau neuer Produktionsanlagen für Batteriematerialien. Der Konzern ist seit 2006 in der Forschung an Batteriematerialien aktiv. In die Produktion von Batteriezellen oder Batterien will BASF nach früheren Angaben dagegen nicht einsteigen. (reuters/apa/red)