Interview

B&C Holding: Wolfgang Hofer fordert „wirksame Maßnahmen“ von Semperit-Management

„Sonst kriegen wir dort nicht die Kurve“ sagt der Eigentümervertreter des Gummi- und Kautschukkonzerns Semperit im Interview mit INDUSTRIEMAGAZIN.

Wolfgang, Hofer, B&C, Holding © Jürgen Gangoly

Gewinnwarnung, die zuletzt erfolgte Trennung vom langjährigen thailändischen Partner, Werksschließungen, drohende Kartellstrafen: Der heimische Gummi- und Kautschukkonzern Semperit kommt nicht zur Ruhe. Im März hat sich der Mehrheitseigentümer, die B&C Holding, von Vorstandschef Thomas Fahnemann getrennt. 

Jetzt stellt Wolfgang Hofer, Aufsichtsratsvorsitzender der B&C Holding, dem neuen Management die Rute ins Fenster: „Semperit hat seit dem Abgang von Rainer Zeller 2011 wichtige Entscheidungen hinausgeschoben. Werke sind mitgeschleppt worden, die man hätte schon schließen sollen. Andere Standorte wurden nicht ausgebaut“, sagt Hofer in der aktuellen Ausgabe von INDUSTRIEMAGAZIN. 

Auch die IT sei nicht am Stand der Zeit. Sie soll, so Hofer, eher „Industrie 2.0“ darstellen. „Ich will wirksame Maßnahmen sehen, sonst kriegen wir bei Semperit nicht die Kurve. Da ist nicht nur Herr Füllenbach (der derzeitige Vorstandsvorsitzende, Anm.) gefordert.“

White Paper zum Thema

Wolfgang Hofer, 65, ist Aufsichtsratsvorsitzender der B&C Industrie-Holding. Die Gruppe hält Mehrheitsbeteiligungen am Aluminiumkonzern AMAG, dem Faserhersteller Lenzing und Semperit. Im Interview mit INDUSTRIEMAGAZIN spricht er über die Zukunft von Semperit, den Stand der Restrukturierung bei Lenzing und potenziellen weiteren Beiteiligungen an Unternehmen. Das Interview lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von INDUSTRIEMAGAZIN sowie in unserem Premiumbereich hier. 

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