Coronakrise

Autoabsatz in der EU: Nur BMW und Kia können Rückgängen trotzen

Im heurigen Coronajahr sind bisher die Verkaufszahlen im Autohandel um knapp ein Drittel unter die Werte des Vorjahres gesunken. In Österreich war der Rückgang stärker als im europäischen Durchschnitt. Die einzigen, die dem Negativtrend im August trotzen konnten, waren BMW und Kia.

Die Coronakrise hat den Absatz von Neuwagen in der ganzen EU einbrechen lassen. In den ersten acht Monaten 2020 wurden mit 6,1 Millionen 32 Prozent weniger Pkw verkauft als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. In Österreich war das Minus mit 33,2 Prozent auf 158.477 Autos etwas größer, wie der europäische Herstellerverband Acea mitteilte.

Im August hat sich der Rückgang der Neuzulassungen europaweit auf 18,9 Prozent beschleunigt, nach knapp sechs Prozent im Juli. Österreich verzeichnete in dem abgelaufenen Sommermonat einen Einbruch von mehr als 30 Prozent auf 20.906 Fahrzeuge.

Stärkste Rückgänge in Spanien

Am stärksten litt der Automarkt im bisherigen Jahresverlauf in Spanien, wo der Absatz um 40,6 Prozent absackte. Italien verzeichnete von Jänner bis August einen Rückgang von 38,9 Prozent, Frankreich ein Minus von 32 Prozent und im wichtigen Markt Deutschland wurden knapp 29 Prozent weniger Personenfahrzeuge verkauft.

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Nur BMW und Kia können dem Negativtrend trotzen

Im August verbuchten bis auf BMW und die koreanische, zum Hyundai-Konzern gehörende Marke Kia alle großen Hersteller ein Minus. Der VW-Konzern mit Marken wie Volkswagen, Skoda und Audi verkaufte in dem Monat um 24 Prozent weniger Autos als im Vorjahresmonat, die PSA-Gruppe (Peugeot, Citroen, Opel) um 20,8 Prozent weniger. (apa/red)

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