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Austria Email: Umsatzplus in einem "herausfordernden Marktumfeld"

Der steirische Hersteller Austria Email hat seinen Umsatz in einem schwierigen Umfeld um knapp drei Prozent auf 67,8 Mio. Euro gesteigert. Vorstand Martin Hagleitner kündigt Investitionen am Standort Knittelfeld an. Zudem gibt es ein neues Servicezentrum in Wien.

Der steirische Hersteller Austria Email hat seinen Umsatz in einem schwierigen Umfeld um knapp drei Prozent auf 67,8 Mio. Euro gesteigert. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit sank um rund ein Fünftel auf 3,6 Mio. Euro, und zwar wegen höherer Preise für Material und Rohstoffe. Das teilt das Unternehmen mit. Austrial Email ist seit 2014 schuldenfrei und meldet eine Eigenkapitalquote, die zuletzt auf 59 Prozent gestiegen ist.

Hauptanteilseigner des Unternehmens

Die Aktionäre erhalten für das abgelaufene Geschäftsjahr eine Dividende von 0,80 Euro pro Aktie. Aktionäre sind der Hauptanteilseigner Atlantic Societe Francaise de Developpement Thermique SA (laut Firmencompass 69,07 Prozent), Treibacher Industrieholding GmbH (25,36 Prozent) und der Streubesitz mit einem Anteil von 5,57 Prozent.

Entwicklung über Branchenschnitt

Wesentliche Produktgruppen von Austria Email entwickeln sich das vierte Jahr in Folge über den Branchenschnitt. Vorstand Martin Hagleitner meint zur aktuellen Situation. "Das Geschäft im Heimmarkt und insbesondere im Export verzeichnet aktuell weitere Zuwächse. In Deutschland bauen wir das Servicenetzwerk weiter aus. Die Produktentwicklung, besonders in Hinblick auf smarte Produkte und Lösungen im Bereich Internet der Dinge, läuft auf Hochtouren."

White Paper zum Thema

Investitionen in Knittelfeld, neues Zentrum in Wien

Produktionsvorstand Walter Persch verweist auf Investitionen von 3,5 Millionen Euro im Vorjahr sowie 2,4 Millionen Euro heuer am Standort Knittelfeld. Zudem gebe es ein neuartiges PU-Schaumsystem: "Damit haben wir eine Reihe von Speichern im Programm, die die Energieeffizienzklasse A erreichen, und das ganz ohne Vakuumpaneele."

Deutliche Absatzsteigerungen gab es bei Austria Email bei Brauchwasser- und Heizungswärmepumpen. Hier ist das Unternehmen nach eigenen Angaben in Österreich mittlerweile unter die Top 3 beziehungsweise Top 7 aufgestiegen.

Anfang des Jahres wurde mit dem Service & Training Center Vienna eine neue Zentrale für Ostösterreich in Wien Liesing eröffnet, wo Planer, Bauherren und Installateure in direkten Kontakt mit den Produkten kommen können und auch Schulungen angeboten werden. (red)