Austria Email: B&C zieht sich zurück, Treibacher stockt auf

Treibacher stockt seine Beteiligung am Warmwasserspeicherhersteller Austria Email auf. Das teilte die Bundeswettbewerbsbehörde mit. Der Kärntner Spezialchemikalienhersteller will seine Beteiligung von derzeit 13,3 Prozent auf 35,1 Prozent vergrößern, mit der Anteilsaufstockung dürfte man die rund 20 Prozent der B&C Industrieholding übernehmen.

Seit wenigen Wochen gehört das Knittelfelder Unternehmen zu mehr als 63 Prozent der Private-Equity-Gesellschaft Buy-Out Central Europe des ehemaligen UIAG-Managers Kurt Stiassny. Treibacher dürfte mit der Anteilsaufstockung die rund 20 Prozent der B&C Industruiholding übernehmen, die sich wie berichtet aus der Austria Email zurückzieht. Die Treibacher wird ihrerseits vom ehemaligen Wienerberger-Chef Erhard Schaschl und dem Vorarlberger Industriellen Franz Rauch kontrolliert.

B&C: Neuausrichtung

Wie berichtet, zieht sich die B&C Industrieholding aus der Austria Email zurück. Die B&C richtet sich neu aus und wird sich innerhalb der kommenden drei Jahre nicht nur von allen nicht zum Kerngeschäft zählenden Beteiligungen trennen, sondern plant darüber hinaus auch neue Kernbeteiligungen am österreichischen Industriesektor einzugehen. "Wir sind nur an reifen Unternehmen interessiert, die wir langfristig begleiten und entwickeln können", meinte Wolfgang Hofer, Vorstand in der B&C Privatstiftung. Nicht interessiert sei man etwa an Sanierungsfällen oder Startups. Ziel sei es, alle wesentlichen Industriebereiche in Österreich abzudecken, mit Ausnahme von Tourismus, Dienstleistungen und Finanzdienstleistungen. (APA/red)

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