Bildungsdossier

Lernen am Simulator

Die neuen Lernprogramme und sogar einzelne Lernschritte können sehr leicht verändert und an die individuellen Bedürfnisse der Lernenden angepasst werden.

Von
Karriere Fischer Edelstahl Rohre

„Die virtuelle und die reale Lernwelt verschmelzen zusehends. Die Simulation kompletter Anlageteile erlaubt das praxisnahe Üben, ohne dabei den Menschen oder die Maschine zu gefährden. So ist es zum Beispiel kein Problem, wenn Roboter am Bildschirm einmal kollidieren, sondern vielmehr eine wertvolle Erfahrung“ sagt Herrmann Studnitzka von Festo.

Morgen Standard, übermorgen veraltet

Der große Vorteil solcher Simulationsprogramme besteht aber nicht nur darin, dass damit geübt werden kann, ohne wertvolle Maschinen zu blockieren oder gar kaputt zu machen. Ein nicht minderwichtiger Punkt ist: Die neuen Lernprogramme und sogar einzelne Lernschritte können sehr leicht verändert und an die individuellen Bedürfnisse der Lernenden angepasst werden, ein unschätzbarer Vorteil in einer Zeit, wo die Innovationen von heute morgen schon allgemeiner Standard und übermorgen veraltet sein können.

Heinz Paar von Fischer Edelstahlrohre Austria gibt daher gern zu: „Auch ich habe keine Glaskugel, die mir sagt, wie die Anforderungen an meine Mitarbeiter in der Zukunft sein werden. Aber gerade deshalb weiß ich, dass wir in unseren Ausbildungskonzepten so flexibel und beweglich wie nur irgendwie möglich bleiben müssen.“