Maschinenbau

Auftragseinbruch beim Druckmaschinenhersteller Koenig & Bauer

Der bereits vor der Coronakrise mit Problemen kämpfende Druckmaschinenhersteller Koenig & Bauer hat im zweiten Quartal einen Einbruch bei den Bestellungen verbucht.

Der bereits vor der Coronakrise mit Problemen kämpfende Druckmaschinenhersteller Koenig & Bauer hat im zweiten Quartal einen Einbruch bei den Bestellungen verbucht. Der Auftragseingang fiel gegenüber dem Vorjahresquartal um knapp 30 Prozent auf 208,7 Mio. Euro, wie das deutsche Unternehmen mitteilte. Das war ein stärkerer Dämpfer als von Experten erwartet.

Der Umsatz sank um knapp 16 Prozent auf 232,1 Mio. Euro. Die Auslieferung von Maschinen sowie Einsätze von Monteuren und Servicetechnikern seien durch den Lockdown in der Pandemie beeinträchtigt gewesen, hieß es.

Operativ rutschte das Unternehmen wegen der schwächeren Geschäfte in die Verlustzone. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) fiel mit minus 6 Mio. Euro aber nicht so schwach wie von einigen Analysten erwartet aus und war auch dank Kostensenkungen nicht mehr so tiefrot wie im Vorquartal. Dabei half auch ein Einmalertrag von 4,2 Mio. Euro aus einem Rechtsstreit. Vor einem Jahr hatte Koenig & Bauer operativ noch 3,4 Mio. Euro verdient.

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Unter dem Strich verbuchte das Unternehmen heuer in den ersten sechs Monaten einen Verlust von 44,2 Mio. Euro nach minus 2,4 Mio. Euro im ersten Halbjahr des Vorjahres. Koenig & Bauer traut sich unter den unsicheren Rahmenbedingungen nach wie vor keine Prognose für das Gesamtjahr zu. (dpa/apa/red)

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