Industrieproduktion

Aufschwung der Industrie in Europa geht weiter

Die Industrie der Eurozone bleibt auf Wachstumskurs - der Umfrage von Markit zufolge "brummt das Geschäft auch im Juli. Wichtigster Treiber bleibt Deutschland, doch sogar in Griechenland ist das Wachstum offenbar stabil.

Der Aufschwung in der Industrie der Eurozone hat sich zu Beginn der zweiten Jahreshälfte etwas abgeschwächt. Der Einkaufsmanagerindex fiel um 0,8 auf 56,6 Punkte, wie das Markit-Institut zu seiner monatlichen Umfrage unter 3.000 Betrieben mitteilte.

"Geschäfte brummen auch im Juli"

Das Barometer hält sich aber seit nunmehr vier Jahren über der Marke von 50 Zählern, ab der es ein Wachstum signalisiert. "Die Geschäfte brummten auch im Juli", sagte Markit-Chefvolkswirt Chris Williamson. Die Unternehmen stellten angesichts der sich weiter füllenden Auftragsbücher erneut viele Mitarbeiter ein.

Der Aufschwung steht dem Institut zufolge inzwischen auf einer breiten Basis. "Deutschland blieb im Juli ganz klar einer der Wachstumstreiber", sagte Williamson. In Österreich und in den Niederlanden sei es sogar noch besser gelaufen. "Sogar Griechenland verzeichnete erstmals seit drei Jahren wieder in zwei auf einander folgenden Monaten Wachstum", sagte der Chefvolkswirt.  (reuters/apa/red)