Personalia

Arnold Schiefer soll Brigitte Ederer bei den ÖBB nachfolgen - wann, ist offen

Nach Angaben des Verkehrsministeriums ist der Zeitpunkt der Ablöse von Brigitte Ederer im Aufsichtsrat der ÖBB noch offen. Regulär ist eine Hauptversammlung der Bundesbahnen erst für Ende April geplant. Ihr Nachfolger steht jedoch laut Medienberichten schon fest.

Das Umfärben des Aufsichtsrats der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) könnte noch dauern. Wie berichtet will Verkehrsminister Norbert Hofer (FPÖ) ÖBB-Aufsichtsratspräsidentin Brigitte Ederer ablösen. "Über den genauen Zeitplan wird erst entschieden", sagte Hofers Sprecher Volker Höferl auf Anfrage zur APA. Ederer und Hofer hätten sich vorgestern über den Wechsel verständigt.

Ederers Mandat würde eigentlich noch zwei Jahre laufen, aber Hofer will eine Veränderung. Der Termin der nächsten ÖBB-Hauptversammlung steht noch nicht fest. Routinemäßig findet jedes Jahr nach der Bilanz eine HV statt. Die Bilanz der Staatsbahn wird erfahrungsgemäß Ende April gelegt. Sollte Ederer vorher abgelöst werden, müsste wohl eine Sonder-Hauptversammlung einberufen werden.

Medien: Arnold Schiefer soll Brigitte Ederer nachfolgen 

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Laut Medienberichten soll Arnold Schiefer Ederer an der Spitze des Aufsichtsrats nachfolgen. Schiefer war schon Mitarbeiter von FPÖ-Verkehrsministerin Monika Forstinger und auch Vorstand der ÖBB Rail Cargo. Er sitzt seit 2015 im Vorstand der staatlichen Abbaufirma Heta, die aus der Kärntner Pleitebank Hypo Alpe Adria hervorgegangen ist. 2013 war Schiefer kurze Zeit Chef des später pleitegegangenen Salzburger Baukonzerns Alpine.

Schiefer war kurzzeitig Konzernchef der Alpine

Schiefer ist Mitglied der schlagenden Burschenschaft Teutonia, die vom Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes als rechtsextrem eingestuft wird. Hofer selbst ist Mitglied der umstrittenen Marko-Germania Pinkafeld.

Bei der teilstaatlichen Post, Telekom Austria, OMV und Verbund ist der Zeitplan ähnlich, die Hauptversammlungen finden alle im Frühling statt. Sollten die neuen Minister auch hier personelle Wechsel anstreben, müssten sie also auf die reguläre HV warten - oder vorher Sonder-HVs durchführen.

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