Produktionsoptimierung

Potenzial für Verbesserungen

Dass es in Fertigungen immer brachliegendes Potenzial für Verbesserung gibt, darüber sind sich beide Seiten einig: Sowohl die großen internationalen Beratungshäuser aus der Finanzwelt als auch die kleineren lokalen Optimierungszirkel, die einen persönlicheren Zugang propagieren.

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Produktion

Die Erwartungshaltung bei den Beteiligten ist dabei naturgemäß ganz unterschiedlich, wie ein ehamaliger Kaizen-Trainer sagt: „Der Topklient erwartet sich eine spürbare Ergebnisverbesserung, die lokalen Werke machen sich schon auch mal aufs Schlimmste gefasst.“

Vertrauen könnte dort nur in großer Runde aufgebaut werden. „Wir betreiben die kontinuierliche Verbesserung schon sehr exzessiv und nehmen fast jede Stunde einen neuen Blickwinkel in der Fertigung ein“, gibt der Geschäftsführer eines niederösterreichischen Produktionsbetriebs zu Protokoll.

Nur die intensive Beschäftigung mit Methoden aber führe zum Ziel: „Kaum ein Instrument funktioniert in jeder Situation gleich gut“, sagt er. Und: Berater, die sich ihre Sporen nicht in der Produktion verdient haben, wären häufig zu wenig spezifisch.

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Sie wären „auf einer sehr hohen Flughöhe unterwegs“. Ihr Zugang, sich Prozesse lediglich aufgrund von Zahlenströmen anzuschauen, berge die Gefahr, den tatsächlichen Handlungsbedarf in der Fertigung zu übersehen“, glaubt er.

"Kurze, fokussierte Einheiten"

Auch die Mitarbeitermotivation könnte dabei zu kurz kommen. „Wir binden die Mannschaft voll ein“, sagt er. Mitunter finden Unternehmen – einmal auf dem richtigen Weg – dann auch selbst die richtige Dosis für Optimierungsmaßnahmen. „Tagesworkshops sind kontraproduktiv“, meint der Geschäftsführer. „Unser Ansatz sind kurze, sehr fokussierte Einheiten, die sich in der Praxis zeitnah umsetzen lassen.“

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