Finanzierung

AMS: Neue Anleihe für neue Zukäufe

Mit einer neuen Anleihe im Wert von 600 Millionen Euro will der steirische Hersteller AMS weitere Zukäufe finanzieren. Die Papiere haben eine Laufzeit von sieben Jahren. Die Begebung passiert nächste Woche.

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Die in Zürich börsenotierte steirische AMS AG hat vorrangige, unbesicherte Nullkupon-Wandelanleihen im Gesamtnominale von 600 Mio. Euro platziert. Der Nettoerlös der Anleihenemission soll für allgemeine Unternehmenszwecke, inklusive der Finanzierung von Zukäufen verwendet werden.

Finanzierung von "allgemeinen Unternehmenszwecken und Zukäufen"

Die Begebung ist um den 5. März geplant. Die Stückelung belief sich auf 0,2 Mio. Euro. Die Laufzeit endet 2025. Die Anleihen werden nicht verzinst, teilte das Unternehmen mit.

Die Anleihen sind grundsätzlich in 4,41 Mio. neue, nennwertlose Inhaber-Stammaktien aus dem bedingten Kapital der Gesellschaft wandelbar und stellen damit etwa 5,2 Prozent des aktuell im Umlauf befindlichen Grundkapitals dar.

Im Anschluss an den Bookbuilding-Prozess wurde die anfängliche Wandelprämie auf 45 Prozent über dem Referenzkurs in Höhe von 108,25 Schweizer Franken, umgerechnet in Euro zum aktuellen Wechselkurs, festgelegt, was einen anfänglichen Wandlungspreis von 136,04 Euro bedeutet.

Die Anleihen haben eine Laufzeit von 7 Jahren und werden zu 102 Prozent ihres Nennwerts ausgegeben. Falls nicht bereits gewandelt, zurückgezahlt oder gekauft und storniert, werden die Anleihen am 5. März 2025 zum Nennwert zurückgezahlt. (APA/red)