Halbleiter

AMS AG kauft Teile eigener Wandelanleihen zurück

Der steirische Sensorspezialist plant bis zu 100 Millionen Dollar für den teilweisen Rückkauf von zwei seiner eigenen Wandelanleihen ein. Gleichzeitig läuft beim Unternehmen noch bis November ein Programm zum Rückkauf eigener Aktien, das davon nicht betroffen ist.

Die in Zürich börsenotierte steirische AMS AG kauft ab März zwei eigene Wandelanleihen teilweise zurück - und zwar bis zum maximalen Umfang von 100 Mio. Dollar. Die eine wurde im September 2017 in Höhe von 350 Mio. US-Dollar (bis 2022; 0,875 Prozent Wandelanleihe) begeben, die andere im März 2018 in der Höhe von 600 Mio. Euro (bis 2025; Null-Coupon Wandelanleihe).

Bezogen auf maximal 9,10 Prozent des Grundkapitals

Der beschlossene teilweise Rückkauf der Wandelanleihen auf Veräußerungsrechte bezieht sich auf maximal 9,10 Prozent des Grundkapitals, teilte das Unternehmen mit.

Aktienrückkaufprogramm läuft weiter

Der teilweise Rückkauf der Wandelanleihen wird am 27. März 2019 aufgenommen und dauert bis längstens 30. Dezember 2019. Ein aktuell bis längstens 8. November 2019 laufende Aktienrückkaufprogramm der AMS AG auf AMS-Inhaberaktien bleibt vom vorliegenden Rückkaufprogramm für Wandelanleihen unberührt. (apa/red)

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