Aluminium

Amerikanischer Metallkonzern Arconic verkauft sich selbst

Nach der Abspaltung vom Aluminiumriesen Alcoa stellt sich der US-Metallkonzern Arconic offenbar selbst komplett zum Verkauf. Demnach laufen bereits Verhandlungen mit Finanzfirmen. Der Börsenwert von Arconic liegt bei rund zehn Milliarden Dollar.

Der US-Metallkonzern Arconic stellt sich nach Reuters-Informationen selbst komplett zum Verkauf. Das Unternehmen führe bereits Gespräche mit Interessenten über eine Transaktion, sagten mit der Angelegenheit vertraute Personen. Arconic verhandle mit diversen Beteiligungsgesellschaften.

Auf hochwertige Legierungen aus Aluminium und Titan spezialisiert

Im Juli hatte Arconic mitgeteilt, nur für die Bauprodukte-Sparte einen Käufer suchen zu wollen. Arconic ist derzeit an der Börse mehr als zehn Milliarden Dollar (8,63 Mrd. Euro) wert. Bei dem Metallkonzern war zunächst niemand für eine Stellungnahme zu erreichen.

Abspaltung von Alcoa 2016

Alcoa hatte sich zum 1. November 2016 aufgespalten: Die klassische Verhüttungssparte führt weiter den Namen Alcoa. Die Schwester firmiert unter Arconic und spezialisiert sich auf hochwertige Aluminium- und Titanlegierungen für Fahrzeug- und Flugzeugbau sowie die Bauindustrie. (reuters/apa/red)