Metalle

Aluminiumpreise sinken: Amag erwartet ein geringeres Plus

Für das laufende Geschäftsjahr geht der Amag-Vorstand wieder von einem Absatzplus aus. Trotzdem belasten die sinkenden Preise für Aluminium und Tonerde die Oberösterreicher.

Aluminiumindustrie AMAG Ergebnisse Standort Oberösterreich Aluminium

Niedrigere Aluminiumpreise haben den Gewinn des heimischen Aluminiumherstellers Amag sinken lassen. Das vorläufige und ungeprüfte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) lag im Geschäftsjahr 2018 bei rund 141 Mio. Euro (2017: 164,5 Mio. Euro) und damit unterhalb der im Herbst veröffentlichten Prognose. Damals wurde ein EBITDA am unteren Ende von 150 bis 170 Mio. Euro anvisiert.

"Ungünstige Bewertungseffekte"

Wesentliche Gründe für diese Abweichung seien "ungünstige Bewertungseffekte im 4. Quartal 2018, insbesondere im Zusammenhang mit den gesunkenen Preisen für Aluminium und Tonerde zum Jahresende 2018", teilte der Konzern mit. Außerdem werde das Ergebnis durch leichte Abweichungen bei der Absatzmenge und bei den Hochlaufkosten für die Standorterweiterung beeinflusst.

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Bei einem Gesamtabsatz von rund 424.600 Tonnen (2017: 421.700 Tonnen) stiegen die Umsätze der Amag im Jahr 2018 um 10 Prozent auf 1,1 Mrd. Euro. Weitere Details zum Geschäftsjahr 2018 und zum Ausblick 2019 wird der Aluminiumhersteller mit Sitz in Ranshofen (OÖ) bei der Veröffentlichung des Geschäftsberichts am 28. Februar bekannt gegeben.

Für das Geschäftsjahr 2019 geht der Amag-Vorstand von einer erneuten Absatzsteigerung aus. "Ein Ausblick mit einer Ergebnisprognose ist derzeit noch verfrüht", hieß es vonseiten der Geschäftsführung. (apa/red)

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