Fabrik2013

Härtetest

Der härteste Produktionswettbewerb des Landes geht in die heiße Phase. Während die letzten Anmeldetage verstreichen, evaluieren die Experten des Fraunhofer-Institutes für Fabrik2013 die ersten Kandidaten. Ende August war es bei Fischer Edelstahl Rohre Austria so weit: Beim Kärntner Edelstahlverarbeiter blieben keine Kennzahl unhinterfragt und keine Maschine ungecheckt, wie INDUSTRIEMAGAZIN-Autor Piotr Dobrowolski vor Ort feststellte.

26.08.2013 11:00
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Bild © Rainer Wegscheidler

Das Shakehands begann exakt um neun Uhr. Einen ganzen Tag lang wird jetzt ein Drei-Mann-Team von Produktionsexperten der Fraunhofer Austria die Produktion des Kärntner Edelstahlverarbeiters Fischer Edelstahl Rohre unter die Lupe nehmen. Vom Materiallager über die Produktionslinien bis zur Qualitätssicherung und zum Sozialraum: Es gibt keinen Ort in der Fabrik, an dem die Fraunhofer-Experten kein Interesse hätten.

Im Bild: Andreas Jäger, Christian Morawetz (beide Fraunhofer Austria) mit Heinz Paar, Geschäftsführer Fischer Edel­stahl Rohre, und Daniel Palm (Fraunhofer Austria).

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Das Shakehands begann exakt um neun Uhr. Einen ganzen Tag lang wird jetzt ein Drei-Mann-Team von Produktionsexperten der Fraunhofer Austria die Produktion des Kärntner Edelstahlverarbeiters Fischer Edelstahl Rohre unter die Lupe nehmen. Vom Materiallager über die Produktionslinien bis zur Qualitätssicherung und zum Sozialraum: Es gibt keinen Ort in der Fabrik, an dem die Fraunhofer-Experten kein Interesse hätten.

Im Bild: Andreas Jäger, Christian Morawetz (beide Fraunhofer Austria) mit Heinz Paar, Geschäftsführer Fischer Edel­stahl Rohre, und Daniel Palm (Fraunhofer Austria).

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Feedback-Runde: Der Vorteil für jeden Fabrik2013-Teilnehmer. In Diskussionen mit den Fachleuten von Fraunhofer Austria kann die eigene Produktion auf Verbesserungspotenziale evaluiert werden.

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Überall gibt das Führungsteam von Fischer, übrigens auch dreiköpfig aufgestellt, exakte Antworten auf die sehr spezifischen und bisweilen auch sehr nachdrücklichen Fragen. Dass dabei auch die eine oder andere handfeste Diskussion entsteht, überrascht nicht. Eine Vor-Ort-Evaluation, bei der es darum geht, Österreichs effizienteste Fabrik zu küren, ist schließlich kein Kindergeburtstag.

Im Bild: Vertriebsleiter Stefan Korb (l.) erklärt die Produktionsstrategie von Fischer Edelstahlrohre.

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Langes Rohr: Je länger die Produktionslinie, desto schwieriger wird es, ungewünschte Kräfte vom Stahl fernzuhalten. Das Prüfteam inspiziert, wie die Anlage mit dieser Herausforderung zurechtkommt.

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Parameter-Jagd: Die von Fischer gefertigten Edelstahlrohre müssen exaktesten Durchmesser-Vorgaben entsprechen. Das Fraunhofer-Trio verfolgt am Monitor, ob Abweichungen auftauchen.

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Feinabstimmung: Fischer-Ddelstahlrohre-GF Heinz Paar erklärt, mit welchen Maschineneinstellungen optimale Ergebnisse erzielt werden können.

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Schlagader: Auf der sogenannten Aorta werden fertige Rohre zur Qualitätssicherung transportiert. „Ist das die effizienteste Lösung?“, wollen die Fraunhofer-Experten wissen.

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Qualitätsprüfung: Eine Station, an der die Prüfer besonders reges Interesse zeigen. GF Heinz Paar (l.) eilt, um Zusatzunterlagen zu holen.

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Detailverliebt: Andreas Jäger, Christian Morawetz, Daniel Palm (v. l. n. r.) von Fraunhofer Austria bei der Kontrolle von fertigen Rohren.

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Optimierungsmaßnahmen: Qualitätsmanager Roland Kienzl (M.) erklärt das firmeninterne Modell zur Effizienzsteigerung.

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Draußen vor der Tür: Auch ein Blick auf den Platz, auf dem die Lkw die fertige Ware aufnehmen, darf nicht fehlen.

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Evaluationen wie diese finden derzeit an vielen Orten in Österreich statt. Denn der Fabrik2013-Bewerb, den das INDUSTRIEMAGAZIN gemeinsam mit Fraunhofer Austria ausrichtet, geht nun in seine heiße Phase.

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Am Ende der Vor-Ort-Audits sollen zwei Finalisten feststehen, die sich schließlich im November, am Finaltag in Wien, um den endgültigen Sieg matchen werden.

Alle Infos und jetzt noch anmelden unter: www.fabrik2013.at