New Work im Unternehmen : Gleitzeit, Viertagewoche und Homeoffice: So wichtig ist New Work den Österreichern

Ein ungezwungenes Meeting im Büro: Zwei Drittel der Befragten (66 Prozent) bewerten die Umsetzung von New-Work-Maßnahmen in ihrem Unternehmen positiv.

Zwei Drittel der Befragten (66 Prozent) bewerten die Umsetzung von New-Work-Maßnahmen in ihrem Unternehmen positiv.

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Von A wie Arbeitszeitenflexibilisierung bis Z wie zu wenig Personal. Die Arbeitswelt befindet sich im Umbruch.

Aktuell revolutioniert der Megatrend New Work unsere Berufswelt und rückt neue Arbeitsformen, die darauf abzielen, Arbeitsstrukturen flexibler zu gestalten und die persönliche Entfaltung der Arbeitnehmer zu fördern, in den Fokus.

Wie die österreichischen HR-Verantwortlichen und Führungskräfte aus unterschiedlichen Branchen zu neuen Arbeitsmodellen stehen, beleuchtet eine aktuelle Studie des Marktforschungsinstituts marketagent, die von PwC Österreich beauftragt und unter anderem im Netzwerk der Business Circle HR-Community durchgeführt wurde.

Fest steht: Zwei Drittel der Befragten (66 Prozent) bewerten die Umsetzung von New Work Maßnahmen in ihrem Unternehmen positiv.

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Homeoffice, Gleitzeit und KI

Insbesondere der Trend zum Homeoffice hat sich – unter anderem bedingt durch die Covid-19-Pandemie – in den letzten Jahren deutlich verstärkt. Das spiegelt sich auch in den Studienergebnissen wider. So geben die befragten HR-Verantwortlichen an, dass Homeoffice (98 Prozent) neben Gleitzeit (92 Prozent) zu den gängigsten flexiblen Arbeitsmodellen in ihrem Unternehmen zählt. Auch Sabbaticals bzw. Langzeiturlaube (52 Prozent) sind in der Arbeitswelt angekommen. Flexibilität spielt besonders bei Nachwuchstalenten eine große Rolle – 100 Prozent der Befragten sind sich einig, dass die Attraktivität eines Unternehmens bei Young Talents sinkt, wenn keine flexiblen Arbeitsmodelle angeboten werden. 

62 Prozent der HR-Verantwortlichen teilen die Meinung, dass sich die Viertagewoche für Unternehmen als Wettbewerbsvorteil durchsetzen wird. 87 Prozent der Befragten geben sogar an, dass sie KI als Chance für die Zukunft in ihrem Unternehmen sehen. Unter fast allen (94 Prozent) herrscht Einigkeit darüber, dass damit keine Bedrohung für die Arbeitnehmer einhergeht.