Kür der besten Fabrik

Fabrik2021: Das war der Finaltag

Österreichs härtester Produktionswettbewerb ist geschlagen: Das Werk Vitis des Automobilzulieferunternehmens Pollmann konnte die Jury auf ganzer Linie überzeugen. In Schlagdistanz - aber letztlich um Haaresbreite unterlegen: Die Unternehmen BRP-Rotax, Kostwein Maschinenbau, Tele Haase Steuergeräte sowie Wilhelm Gronbach. Fotos: Matthias Heschl

Mils bei Imst, 23. Oktober: Exzellenz am Shopfloor, Sportsgeist sowie ein unbändiger Wille zur Optimierung führte fünf Unternehmen ins Finale von Fabrik2021, Europas härtestem Produktionswettbewerb. Der heuer zum mittlerweile elften Mal von INDUSTRIEMAGAZIN und Fraunhofer Austria verliehene Produktionsaward war ein Aufeinandertreffen von Big Leaguern der Produktion, wie es seinesgleichen sucht: Die Produktionsmanager von BRP-Rotax, Kostwein Maschinenbau, Tele Haase Steuergeräte, Wilhelm Gronbach sowie Pollmann Austria glänzten allesamt vor der Jury - sei es durch perfekte Warenströme, tief verinnerlichtes Lean-Management oder Entrepreneurship am Shopfloor. Die Highlights. 

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Es war das zweifellos erwartet große Fest: Treffen sich Vertreter aus fünf Topunternehmen bei einem sechsten, ist die Stimmung gut. Doch so harmonisch, wie das Bild vermittelt, blieb es nicht: Denn angereist waren die Produktionsfachleute aus ganz Österreich freilich nicht, um ein Domänen-Schwätzchen zu halten - sie wollten den Sieg. Also wurde es sportlich. Und immer dann gibt es jene, die von der Sonne des Erfolgs mehr als andere beschienen werden.

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Es war das zweifellos erwartet große Fest: Treffen sich Vertreter aus fünf Topunternehmen bei einem sechsten, ist die Stimmung gut. Doch so harmonisch, wie das Bild vermittelt, blieb es nicht: Denn angereist waren die Produktionsfachleute aus ganz Österreich freilich nicht, um ein Domänen-Schwätzchen zu halten - sie wollten den Sieg. Also wurde es sportlich. Und immer dann gibt es jene, die von der Sonne des Erfolgs mehr als andere beschienen werden.

© Matthias Heschl

Und so einer ist Manfred Jäger, Leiter des Pollmann-Austria-Werks II, hier wenige Augenblicke nach der Entgegennahme des Pokals für den Gesamtsieg Beste Fabrik. Nicht unglücklich sieht er aus. 
Zum Drüberstreuen wurde kurz zuvor auch der Kategoriesieg Energieeffizienz eingefahren.  

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Eine Teamleistung, für die er, Jäger, und sein Mitstreiter des Abends, Rainer Hobiger, Director of Facility Management Pollmann, nur stellvertretend stünden, wie beide unisono zu Protokoll gaben. 

Die vorangegangene Präsentation der beiden lief jedenfalls glatt - wie auch insgesamt vieles im Waldviertel: Eine tolle Produkttechnologie findet im Werk Vitis ihren würdigen Bezugsrahmen, produziert wird dort selbstverständlich nach den Prinzipien der schlanken Fertigung. Und ziemlich smart.

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Das fiel auf Anerkennung bei der - wie immer hochkarätig besetzten - Fachjury mit Vorjahressieger und Hausherr Karl Christian Handl, Geschäftsführender Gesellschafter Handl Tyrol (ganz rechts), Claudia Schickling, Leiterin der Pilotfabrik Industrie 4.0, Wilfried Sihn, Fraunhofer Austria (zweiter von rechts) sowie Walter Schiegl, Gruppenleiter Produktion/Technik bei der Egger Gruppe. 

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Doch der Reihe nach. Peter Schieder, Leiter Geschäftsbereich Fabrikplanung und Produktionsmanagement, Fraunhofer Austria Research, sowie WEKA Industrie Medien-Geschäftsführerin Beatrice Schmidt eröffnen Schlag 14 Uhr das mit Spannung erwartete Finale.

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Zuvor wurde bei einer exklusiven Tour durch das Vorjahressiegerwerk Haiming von Handl Tyrol die Exzellenz bei der Speckproduktion erlebbar.    

Der Gastgeber, Karl Christian Handl, Geschäftsführender Gesellschafter Handl Tyrol, gab dann in seiner Eröffnung auch einiges zu den schon erreichten Meilensteinen in seiner Siegerproduktion preis.

Mit dem nächsten Programmpunkt - den fünf Präsentationen der Finalisten - rückte die begehrte Trophäe näher. 

Zum Auftakt stellt sich das BRP-Rotax-Werk in Gunskirchen der Jury. Am Podium: Gerald Greiner, Produktionsleiter Montage (re.) und Marcus Baehr, Direktor Value Chain Planning and Control.

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Dann war jener Mann am Wort, der nach Fabriksiegen 2012 und 2016 heuer nicht weniger als das Triple suchte: Maschinenbauunternehmer Hans Kostwein. Mit am Podium: Filius Stefan Kostwein, Head of Production.

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In der Spätnachmittagssession folgte zunächst die Präsentation von Pollmann. Im Bild: Manfred Jäger, Leiter Werk II (re.) und Rainer Hobiger, Director of Facility Management. 

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Als nächstes waren Gabrijela Ponier, Marketing, sowie Gerhard Sattler, SMT & THT Bestückung, für den Wiener Elektronikfertiger Tele Haase am Wort.

State-of-the-art-Prozesse brachte auch der Gerätebauer Wilhelm Gronbach ins Finale mit: Geschäftsführer Alexander Weweck präsentierte das Unternehmen.

Dann tagte (nichtöffentlich) die Jury.

Die Sieger waren nach einer rasch verflogenen Dreiviertelstunde gefunden: Wilhelm Gronbach - im Bild: Geschäftsführer Alexander Weweck und Florian Brunnhuber, Bereichsleitung Operational Excellence - schaffte es zum Kategoriesieg Smart Factory. 

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Kostwein Maschinenbau erzielte den Kategoriesieg Efficient Factory.

Pollmann holte neben dem Gesamtsieg auch den Kategoriesieg Green Factory.

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Wo das Finale der kommendes Jahr ausgetragenen Fabrik2022 demnach stattfinden dürfte? Heißer Tipp - im Waldviertel. 

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Hier weitere Impressionen vom Finaltag!

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