Cybersecurity

Die Zukunft der Industrie vorausdenken

Digitalisierung und Vernetzung bestimmen längst viele Bereiche des beruflichen und privaten Lebens. Funktionale Sicherheit und IT-Security für vernetzte Anlagen und Mensch-Roboter-Kollaboration sind hier besonders wichtig.

Digitalisierung und Vernetzung bestimmen längst viele Bereiche des beruflichen und privaten Lebens. Auch die Mensch-Roboter-Kollaboration ist keine Zukunftsvision, sondern mehr und mehr Kernelement von Industrie 4.0. Ob Implementierung, Betrieb oder Weiterentwicklung zukunftsgerichteter industrieller Vorhaben: Sicherheit spielt in jedem Fall eine entscheidende Rolle. TÜV AUSTRIA sorgt mit eigens entwickelten Safety- & Security-Konzepten als individueller technologischer Wegbegleiter der Wirtschaft dafür. 

Sicherheit auf ganzer Linie 

Individuell deshalb, weil MRK-Applikationen in der Robotik Anwender vor völlig unterschiedliche Herausforderungen stellen. Koexistenz, Kooperation oder Kollaboration von Mensch und Cobot verlangen unterschiedliche Sicherheitskonzepte, Normenkenntnisse und Risikobeurteilungen. 

Neben dem Blickwinkel der Funktionalen Sicherheit entscheiden zudem die Themen rund um Cybersicherheit über Erfolg oder Misserfolg kollaborativer Produktionssysteme. 

TÜV AUSTRIA unterstützt dabei, Gefahrenpotenziale richtig zu erkennen, Schwachstellen in Arbeitssystemen zu beseitigen und Anwendungen sicher zu gestalten. Dabei werden alle Bereiche, von der Konzeptionierung bis zur Umsetzung und zur Überprüfung, begleitet. 

Die Schutzziele im Blick 

Im Technology & Innovation Center (TIC) in Wien betreibt die TÜV AUSTRIA Group ein SafeSecureSystems-Lab (S3 Lab), um neue Verfahren und integrierte Konzepte in der Vereinbarkeit von Safety und Security als wesentliche Schutzziele in der Produktionswelt zu entwickeln. 

© TÜV AUSTRIA

Um auch Trends und Entwicklungen rechtzeitig aufzugreifen läuft mit dem TÜV AUSTRIA #SafeSecLab zwischen TÜV AUSTRIA und TU Wien eine mehrjährige Forschungskooperation im Bereich Industrial Safety und Security. Ein wesentlicher Beitrag zur Entwicklung von MRK-Applikationen, der Anwender maßgeschneiderte Unterstützungsleistungen sowie wirtschaftliche Vorteile bringt. 

Künstliche Intelligenz auf dem Prüfstand 

In Kooperation mit dem Institut für Machine Learning der Johannes Kepler Universität Linz (JKU) arbeitet TÜV AUSTRIA an Zertifizierungsmethoden, um Hersteller bei der Entwicklung sicherer, verlässlicher und qualitativ hochwertiger Machine-Learning-Modelle zu unterstützen und Nutzern ein Qualitätssiegel für vertrauenswürdige KI-Systeme zu bieten. 

© TÜV AUSTRIA

Das weltweit erste Zertifikat für Künstliche Intelligenz „TRUSTED AI by TÜV AUSTRIA“ ist mittlerweile am Markt und wird laufend anhand der Kundenanforderungen weiterentwickelt. Damit werden sogenannte Supervised Learning-Anwendungen im niedrigen bis mittelhohen Risikobereich vor allem im industriellen Umfeld, aber auch im Consumer-Bereich zertifiziert. 

Lesen Sie im White Paper von TÜV AUSTRIA und der Johannes Kepler Universität Linz mehr zum Thema "Trusted AI".