Das Motto der Veranstaltung von Sparte Industrie und Fachgruppe der Ingenieurbüros der WK Wien war dieses Mal "Die Mobilität von morgen". Wie sieht die Mobilität der Zukunft aus? Die Experten kamen unter anderem zu folgenden Antworten: In wenigen Jahren sind vollständig autonom fahrende Autos Alltag. Dank der zunehmenden Digitalisierung und Vernetzung können Stadt- und Verkehrsplaner zuverlässige Vorhersagen über die Mobilität in einzelnen Teilen der Stadt treffen. Mobile Umschlagplätze helfen, die innerstädtische Logistik nachhaltig zu machen. Stadtbewohner sind multimodal mit kurzen Transitzeiten unterwegs. Auf "grünen Autobahnen" fahren ausschließlich Fahrzeuge mit alternativen Antrieben.

Nähere Informationen zum Thema und zur Veranstaltung finden Sie auf der Webseite www.zeroemissioncities.at

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Bei freiem Eintritt kamen rund 500 Besucher zum Symposium im Festsaal des Wiener Rathauses.

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Das Umweltsymposium von Sparte Industrie und Fachgruppe der Ingenieurbüros der WK Wien, unterstützt von Wiens Smart-City-Agentur TINA Vienna, fand heuer bereits zum 6. Mal statt.

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Bei freiem Eintritt kamen rund 500 Besucher zum Symposium im Festsaal des Wiener Rathauses.

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Jährlich ziehen 25.000 Menschen nach Wien, damit wächst auch der Verkehr weiter. Für Wien sei das ein große Herausforderung, sagt Landtagsabgeordneter und Gemeinderat Omar Al-Rawi.

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Für den öffentlichen Nahverkehr sieht WK-Wien-Vizepräsident Kari Kapsch zwei Ansätze: Serviceoptimierung und Reduktion der intermodalen Grenzen.

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Ulrike Baumgartner-Gabitzer, Obmann-Stv. der Sparte Industrie der WKW, fordert attraktivere Öffis sowie den Ausbau von Park-and-Ride-Anlagen und der regionalen Infrastruktur.

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Roman Weigl, Obmann der Fachgruppe der Ingenieurbüros in der WKW, fordert von der Stadtpolitik passende Rahmenbedingungen für Elektroautos.

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Europa wird den Anschluss verpassen: Während in Europa jedes Jahr 400 Mio. Euro an Risikokapital in Mobilitätsprojekte fließen, ist es in den USA mehr als 20x so viel Geld, bedauert der Trendforscher Sven Gábor Jánszky.

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"In 20, 50 Jahren werden die Städte fundamental anders funktionieren müssen als heute", sagt Wiens Planungsdirektor Thomas Madreiter.

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"Elektromobilität leistet einen Beitrag zur Reduzierung der Erdölabhängigkeit und zum Erreichen der Klima- und Energieziele", sagt Wolfgang Illes, Teamleiter E-Mobility bei Wien Energie.

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"Die klassischen Mobilitätsanbieter sind mit neuen Mitbewerbern konfrontiert. Diese kommen von außerhalb der traditionellen Mobilitätswelt", betont Mathieu Nicaise von Bruxelles Mobilité.

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Schweden und Norwegen arbeiten an einer über 400 km langen grünen Autobahn vom baltischen Meer zum Atlantik. Laut Anne Sörensson, Projektleiterin Grüner Verkehr von Östersund, gibt es dort schon jetzt genügend Ladeinfrastruktur für Elektroautos.

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"E-Commerce ist ein Treiber bei den Konzepten für eine nachhaltige Versorgung von Innenstädten", berichtet Uwe Veres-Homm von Fraunhofer SCS.

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"Die IT-Lösung netlivery lässt die Wahl: Kunden können bei unseren Webshops auswählen, ob sie eine Zustellung mit Elektrofahrzeug oder Auto mit Verbrennungsmotor, per Paketdienst oder Fahrradkurier haben möchten“, sagt Ringo Schreiber von DB Schenker. 

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"Wir brauchen nicht nur eine Energiewende, sondern auch eine Mobilitätswende", betont Umweltminister Andrä Rupprechter. Der Beitrag seines Ministeriums heißt "klimaaktiv mobil".

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Nach den Vorträgen am Vormittag konnten sich die Besucher und Vortragenden auf Einladung der Stadt Wien am Mittagsbuffet stärken.

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Technische Aspekte seien eine Sache, so Christian Chimani, Leiter des Mobility Departments des AIT. Daneben müssten auch soziale Innovationen "ganz massiv" beachtet werden.

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Die diesjährige Podiumsdiskussion hat sich mit Elektromobilität beschäftigt und ist unter anderem der Frage nachgegangen, weshalb sich das Elektroauto bei uns in Österreich nicht durchsetzt.

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Friedrich Vogel von ENIO: "In Norwegen ist jedes fünfte Auto ein rein elektrisches. Warum geben wir schon vorher w.o. und sagen, das wird nichts bei uns?"

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Roman Weigl, Obmann der Fachgruppe der Ingenieurbüros, fordert bei neu errichteten Gemeindewohnungen 15 Prozent Stellplätze mit E-Anschluss.

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Ulla Rasmussen vom VCÖ: "Bei Elektromobilität braucht es mehr als Förderungen, und zwar Restriktionen für andere Fahrzeuge."

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"Bei der Mobilitätswende sind wir ganz am Anfang. Da fangen wir bei -2 an, nicht bei null", sagt Klimabündnis-Geschäftsführer Peter Molnar.

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"Es geht nicht nur darum, emissionsfrei zu fahren, sondern auch den motorisierten Individualverkehr zu senken", hält Landtagsabgeordneter und Gemeinderat Omar Al-Rawi entgegen. 

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Markus Schuster (l.) von Herry Consult und Wolfgang Löffler von der Kommunalkredit Public Consulting haben die "klimaaktiv mobil"-Förderungen für Städte, Gemeinde und Betriebe vorgestellt.

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Ein großes Dankeschön geht an Claudia Reiterer, die souveräne Moderation der Veranstaltung, hier im Bild mit Fachgruppenobmann Roman Weigl.