Hamburger Elbphilharmonie

Waagner Biro und Zumtobel machen Elbphilharmonie vollständig

Die Elbphilharmonie im Hamburger Hafen wurde unter großer österreichischer Beteiligung errichtet: So lieferte Waagner-Biro die komplette bühnentechnische Ausstattung des Konzerthauses, Zumtobel hat für die Innenbeleuchtung fast 3.000 Sonderleuchten entwickelt.

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Die Elbphilharmonie im Hamburger Hafen ist ein avantgardistisches Gebäude mit Konzertsälen, einem Hotel und Apartments und gilt schon heute als neues Wahrzeichen der Stadt. Es wurde dabei unter großer österreichischer Beteiligung errichtet: So war etwa Waagner-Biro für die Bühnenanlagen verantwortlich. 

„Wir haben die Bühnentechnik der zwei Konzertsäle nach dem modernsten Stand der Technik fertiggestellt. Die Herausforderung im großen Konzertsaal war, dass die kreisförmige Anordnung der Ränge rund um die Bühne eine spezielle Bühnentechnik erforderte“, sagt Thomas Jost, Vorstand der Waagner-Biro AG. 

Der Vorarlberger Leuchtenkonzern Zumtobel wiederum hat für die Innenbeleuchtung rund 2.800 Sonderleuchten entwickelt. Allein zur Allgemeinbeleuchtung des Konzertsaals hat Zumtobel 1.200 mundgeblasene Glaskugelleuchten beigesteuert, die wie lichtgefüllte Wasserblasen aus der Decke auftauchen. In der Plaza befinden sich 870 maschinell gefertigte Kugelleuchten. Eine weitere Sonderleuchte wurde für das Foyer und die Garderobe vor dem Konzertsaal entwickelt. (red/apa)