Papierindustrie

Verpackungswirtschaft betont ihre Bedeutung für die Volkswirtschaft

Die Interessensvertreter der Verpackungswirtschaft weisen darauf hin, dass ihre Branche in Österreich 43.600 Arbeitsplätze stellt. Vom weltweiten Ausstoß der klimaschädlichen Gase gehe ein Prozent auf die Verpackungsindustrie zurück. Themen wie Nachhaltigkeit und Recycling würden weiter an Bedeutung gewinnen.

Österreich ist ein Verpackungsland, die Branche schafft hierzulande 43.600 Arbeitsplätze, lautet die Conclusio einer Studie der FH Campus Wien und des Industriewissenschaftlichen Instituts (IWI).

Die Verpackungsunternehmen erwirtschafteten 2015 einen Produktionswert von 4,6 Mrd. Euro, das sind laut der Studie 8 Prozent der gesamten Sachgüterproduktion. Der Löwenanteil kam mit rund 1,5 Mrd. Euro Umsatz von den Herstellern von Verpackungen aus Kunststoff.

Weltweiter CO2-Ausstoß: Ein Prozent kommt von Verpackungen

"Die Nahrungsmittelproduktion für einen Durchschnittseuropäer bzw. eine Durchschnittseuropäerin verursacht rund 30 Prozent des CO2-Ausstoßes. Die dabei verwendeten Verpackungen verursachen lediglich einen Prozent des weltweiten CO2-Ausstoßes", meinte Manfred Tacker, Studiengangsleiter Verpackungstechnologie.

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Weltweit erzielten die heimischen Verpackungshersteller im Vorjahr einen Umsatz von 16 Mrd. Euro. Zusammen mit den Herstellern von Verpackungsrohstoffen und von Maschinen und Anlagen beliefen sich die Erlöse laut der Studie insgesamt auf rund 31 Mrd. Euro.

Herwig W. Schneider, Geschäftsführer des Industriewissenschaftlichen Instituts, glaubt, dass "jeder Euro Umsatz der Verpackungsunternehmen in der gesamten Volkswirtschaft einen weiteren Euro Umsatz schafft und jeder Beschäftigte in der Verpackungsindustrie zwei weitere Jobs sichert".

Das Thema Nachhaltigkeit gewinnt an Bedeutung. Themen wie Recycling oder die Vermeidung von Verpackungsabfall bezeichnen die Studienautoren als "sehr wichtig". (apa/red)

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