Hintergrund

US-Autometropole Detroit: Das schwierige Comeback der "Motor City"

Die Autometropole Detroit kämpft sich langsam aus der Krise: Weite Teile der Innenstadt sind renoviert, es gibt schicke Restaurants und hippe Bars. Trotzdem sind die Folgen der tiefen Rezession im Zuge der Finanzkrise 2008 noch immer unübersehbar.

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Nach Jahren des Niedergangs kämpft sich die US-Autometropole Detroit langsam aus der Krise. Doch auch wenn weite Teile der Innenstadt mittlerweile renoviert wurden und "Motor City" durchaus mit schicken Restaurants und hippen Bars aufwarten kann, sind die Folgen der tiefen Rezession im Zuge der Finanzkrise 2008 noch immer unübersehbar.

Trotz aller Bemühungen und des größten kommunalen Insolvenzverfahrens der US-Geschichte, durch das die Stadt Mittel für den Wiederaufbau erhielt, bleiben einige Bezirke bis heute von Ruinen und Leerstand sowie Armut und Elend geprägt.

Die alte Industriemetropole im Bundesstaat Michigan traf die Wirtschaftskrise nach dem Crash des US-Häusermarkts gleich doppelt. Zum einen, weil mit den Autoriesen General Motors, Ford und Chrysler die größten Arbeitgeber in arge Nöte gerieten und zahlreiche Arbeitsplätze wegfielen. Zum anderen zählte Detroit aber auch zu denjenigen Regionen im Land, die am stärksten unter dem Platzen der Immobilienblase litten.

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Auch wenn die Stadt schon seit einigen Jahren "Hipster" anzieht, denen etwa die Trendviertel von New York zu teuer geworden sind, hat die Einwohnerzahl krisenbedingt massiv abgenommen. (dpa/apa/red)

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