Außenhandel

Trump deutet Strafzölle auf sämtliche Importe aus China an

US-Präsident Trump deutet an, sämtliche Einfuhren aus China mit Zöllen belegen zu lassen. Die Führung in Peking droht den Amerikanern mit Vergeltungsmaßnahmen für jeden weiteren Schritt.

Im Handelsstreit zwischen China und den USA zeichnet sich vorerst keine Entspannung ab. Die Führung in Peking drohte mit Vergeltungsmaßnahmen für jeden weiteren Zollschritt der USA. Damit wolle die Volksrepublik ihre legitimen Interessen verteidigen, sagte ein Sprecher des Außenministeriums. Einzelheiten wurden zunächst nicht bekannt.

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Das stört Donald Trump

Trump ist vor allem der chinesische Handelsüberschuss ein Dorn im Auge. Er wirft den Chinesen zudem subventionierte Überkapazitäten, Dumpingpreise, Diebstahl geistigen Eigentums und unfaire Handelspraktiken vor. Die Führung in Peking weist dies zurück.

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Die beiden größten Wirtschaftsmächte der Welt haben sich seit Juli gegenseitig mit Zöllen überzogen. Betroffen sind Waren im Wert von jeweils 50 Mrd. Dollar (43 Mrd. Euro). Die USA planen bereits weitere Abgaben auf chinesische Importe im Volumen von 200 Mrd. Dollar.

Washington könnte sämtliche Importe aus China mit Stafzöllen belegen

US-Präsident Donald Trump hatte vergangene Woche seine Entschlossenheit signalisiert, praktisch sämtliche Einfuhren aus China mit Zöllen belegen zu lassen.

Am Freitag drohte Trump, noch darüber hinaus Zölle auf Einfuhren aus der Volksrepublik im Wert von 267 Mrd. Dollar anordnen zu lassen. Damit würden dann auch Handys aus China mit Zöllen belegt, die bisher ausgenommen waren. China wiederum hat bei bereits geplanten neuen Zöllen auf US-Waren im Volumen von 60 Mrd. Dollar Rohöl-Importe und Lieferungen großer Flugzeuge ausgespart. (reuters/apa/red)