Additive Fertigung

Thyssenkrupp plant neues Werk für 3D-Druck mit Plastik und Metall

Noch heuer will der Industriekonzern Thyssenkrupp ein neues Werk für additive Fertigung mit Plastik und Metall eröffnen. Die Maschinen seien schon gekauft und die Mitarbeiter bereit, so der zuständige Manager. Das Unternehmen produziert bekanntlich Stahl, Maschinen, U-Boote und handelt weltweit mit Werkstoffen.

Der deutsche Konzern Thyssenkrupp will noch in diesem Jahr ein Werk für den 3D-Druck von Plastik- und Metallprodukten eröffnen. Die Maschinen seien bereits angeschafft, die Mitarbeiter stünden bereit, und ein Anfang der Produktion sei gemacht, sagte das Vorstandsmitglied der Tochter Materials Services, Hans-Josef Hoß, auf der Hannover Messe. Wo dieses Werk stehen soll, sagte der Manager nicht.

Neben den Produkten wolle der Konzern auch damit verbundene Dienstleistungen anbieten. Thyssenkrupp stellt nicht nur Stahl, Maschinen oder U-Boote her. Der Konzern ist auch im weltweiten Handel mit Werk- und Rohstoffen tätig.

Der 3D-Druck wird mittlerweile in immer mehr Bereichen eingesetzt, um Zeit und Kosten zu sparen. Selbst Teile für Windturbinen oder Flugzeuge werden durch 3D-Drucker hergestellt. (reuters/apa/red)

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