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Solarworld wegen Preisverfalls weiter massiv unter Druck

Dumpingpreise bei Produkten aus China und gleichzeitig eine Kürzung der Förderungen ebendort drücken die Preise von Solaranlagen weltweit stark nach unten. Beim deutschen Hersteller Solarworld soll der Absatz trotzdem um 20 Prozent steigen.

Der Bonner Solaranlagenhersteller Solarworld hat seine Umsatz- und Ergebnisprognosen für das laufende Jahr gekappt. In China sei die Binnennachfrage im dritten Quartal aufgrund der Kürzung der Einspeisetarife eingebrochen, teilte der Konzern zur Begründung mit. Im Gegenzug hätten chinesische Hersteller ihre Lagerbestände zu Dumpingpreisen auf den Markt geworfen.

Das habe zu einem globalen Preisverfall geführt. Daher werde Solarworld seine Prognosen für Umsatz und Ergebnis (Ebit) 2016 voraussichtlich nicht erfüllen können. Der Absatz werde hingegen wie geplant um 20 Prozent steigen. Konzernchef Frank Asbeck hatte bereits Ende Juli einem zur Jahresmitte wieder zunehmenden Preisdruck in der Branche ausgemacht. (APA/Reuters/red)

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