Batteriezellen

Porsche prüft mehrere Standorte für Batteriezellen-Fertigung

Neben Tübingen könnten auch Gärtringen oder ein Ort bei Heilbronn für eine Ansiedlung infrage kommen

Porsche Automobilbau Batteriezellenfertigung Elektromobilität

Die geplante Fabrik soll eine Kapazität von 100 Megawattstunden pro Jahr erreichen.

Zur Produktion von Batteriezellen für Elektroautos prüft Porsche laut Unternehmenskreisen mehrere Standorte im Stammland Baden-Württemberg. Neben Tübingen könnten auch Gärtringen (Landkreis Böblingen) oder ein Ort bei Heilbronn für eine Ansiedlung infrage kommen. Die Kreise bestätigten am Dienstag entsprechende Informationen der "Stuttgarter Zeitung" und der "Stuttgarter Nachrichten".

Der Sportwagenbauer hatte im Juni angekündigt, zusammen mit einem Partner im kleinen Umfang Hochleistungs-Batteriezellen herstellen zu wollen. Die geplante Fabrik soll eine Kapazität von 100 Megawattstunden pro Jahr erreichen. Das seien Batteriezellen für 1.000 Autos. Produktionsstart soll 2024 sein.

Entscheidung in den nächsten Wochen

Der Porsche-Vorstand will den Blättern zufolge in den nächsten Wochen entscheiden. Porsche wird nach früheren eigenen Angaben in die neue Firma eine hohe zweistellige Millionensumme investieren. Noch im Juni war davon die Rede gewesen, dass die Fabrik voraussichtlich in Tübingen entstehen werde.

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(APA)