Logistik

Österreichische Post profitiert vom Paketgeschäft

Weniger Briefe und dafür viel mehr Pakete sorgen bei der Post für ein Plus sowohl beim Umsatz als auch beim Ergebnis. In den nächsten Jahren will der Logistiker seine Sortierleistung glatt verdoppeln - auf mehr als 100.000 Pakete pro Stunde.

Die Österreichische Post steigerte 2017 Ergebnis und Umsatz und hält am positiven Ausblick für das heurige Jahr fest. Der Rückgang beim Briefgeschäft setzte sich im Vorjahr fort, dafür gab es ein kräftiges Plus im Paketgeschäft. Dies sorgt für eine höhere Mitarbeiterprämie, die um knappe drei Prozent auf 875 Euro je Mitarbeiter steigt.

Am Ausblick für heuer hält Postchef Georg Pölzl fest, wobei auch 2018 wieder kräftig investiert werden soll. "Vor dem Hintergrund des anhaltenden Marktwachstums im Bereich der Privatkundenpakete werden Maßnahmen getroffen, um die Sortierleistung innerhalb der nächsten vier Jahre auf über 100.000 Pakete pro Stunde zu verdoppeln", so die Post AG zur Jahresbilanz 2017.

Die Zahlen im Detail

Bereinigt um den Verkauf der deutschen Pakettochter trans-o-flex legte der Umsatz um 2,3 Prozent auf 1,94 Mrd. Euro zu, wobei beim Brief ein Minus von 2,1 Prozent und beim Paket ein Plus von 17,7 Prozent verzeichnet wurde. Das Betriebsergebnis (Ebit) wurde 2017 um 2,7 Prozent auf 207,8 Mio. Euro verbessert.

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Das Periodenergebnis erhöhte sich von 152,7 auf 165,0 Mio. Euro im Jahresvergleich, wobei hier ein Ertrag in Höhe von 11,0 Mio. Euro durch den Verkauf von Wertpapieren das Finanzergebnis positiv beeinflusste. Dies entspricht einem Ergebnis je Aktie von 2,45 Euro nach 2,26 Euro im Jahr 2016. Die Dividende soll um 2,5 Prozent auf 2,05 Euro je Aktie steigen. (apa/red)

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