Photovoltaik

Metallgewerkschaft: Frank Asbeck könnte Solarworld mit zwei Werken "neu starten"

Einst war der von Frank Asbeck gegründete Hersteller ein deutscher Paradekonzern für PV und Solar - jetzt könnte Solarworld nach der Pleite möglicherweise mit zwei Werken neu starten, heißt es bei der Gewerkschaft IG Metall.

Nach Angaben der IG Metall gibt es Hinweise auf einen möglichen Neustart von Solarworld-Gründer Frank Asbeck mit zwei Standorten des insolventen Konzerns. Bei den Sozialplanverhandlungen für die Beschäftigten der Solarworld-Fabrik im thüringischen Arnstadt habe es dafür Indizien gegeben.

Asbeck könnte zu der Investorengruppe gehören, die die Werke in Arnstadt und im sächsischen Freiberg vom Insolvenzverwalter übernehmen wolle, sagte der Zweite Bevollmächtigte der IG Metall Erfurt, Kirsten Joachim Breuer, auf Anfrage.

Asbecks Name sei im Zusammenhang mit der neuen Gesellschaft aufgetaucht, die die beiden Standorte mit 450 der zuletzt 1.650 Beschäftigten betreiben wolle.

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Der ehemalige Vorstandschef der insolventen Solarworld AG war Ende vergangener Woche auch in Medienberichten im Zusammenhang mit der Investorengruppe gehandelt worden, mit der Insolvenzverwalter Horst Piepenburg derzeit verhandelt.

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Ein Sprecher Piepenburgs hatte dazu keine Angaben gemacht. "Mit allen ernsthaften Interessenten ist Vertraulichkeit vereinbart worden", sagte er. (dpa/apa/red)

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