Autozulieferer

Magnas neues Werk: Vertrag unterzeichnet, Millionenhilfen Sloweniens

Nach langem Ringen hat Magna die Verträge für sein neues Werk in der Nähe von Maribor unterzeichnet. Der kanadisch-österreichische Autozulieferer kassiert von dem Land knapp 17 Millionen Euro als Starthilfe.

Der kanadisch-österreichische Autozulieferer Magna unterzeichnet mit der slowenischen Regierung die Verträge für sein millionenschweres Investitionsprojekt in der Nähe von Maribor. Nach der Unterzeichnung ist geplant, auch gleich den Grundstein für das neue Werk im slowenischen Hoce zu legen.

Regierungsvertreter wohnen der Zeremonie bei

Der Magna-Europe-Präsident Günther Apfalter und der slowenische Wirtschaftsminister Zdravko Pocivalsek unterzeichnen zwei Verträge: Mit einem werden die Details zu der aus slowenischer Sicht strategischen Investition fixiert. Außerdem wird ein staatlicher Investitionszuschuss von 18,6 Mio. Euro fixiert.

Der Unterzeichnung wird auch der slowenische Premier Miro Cerar beiwohnen. Seine Regierung hat sich für die Investition stark gemacht, weil sie davon einen großen wirtschaftlichen Impuls für die strukturschwache Region Stajerska (Untersteiermark) erwartet.

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Magna wird in Slowenien eine Lackieranlage bauen, in der zunächst 400 Mitarbeiter beschäftigt werden. Die Investition wird mit 146 Mio. Euro beziffert. Die Vorbereitungsarbeiten für das neue Werk an dem Standort, der 75 Kilometer südlich des Magna-Steyr-Werks in Graz liegt, laufen bereits. Laut Medienberichten muss eine deutliche Verspätung aufgeholt werden.

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Ein langer Weg bis zur Unterzeichnung

Nach ursprünglichen Plänen sollten die Bauarbeiten nämlich bereits heuer im Mai beginnen, damit sie im November 2018 beendet werden können, berichtete die Nachrichtenagentur STA. Durch den Widerstand von Umweltorganisationen, die schädliche Umwelteinflüsse beklagten, hat sich die Ausstellung der Baugenehmigung verzögert - Magna hat sie erst Anfang Oktober bekommen. Damit der Zeitplan hält, soll an der Baustelle laut STA nun in mehreren Schichten gearbeitet werden. (apa/red)

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